Die Hinterbliebenen von Renee Good, einer US-Bürgerin, die bei einer Abschieberazzia erschossen wurde, haben Klage gegen die US-Regierung und hochrangige Migrationsbeamte eingereicht. Sie werfen den Verantwortlichen vor, die rechtswidrige OperationSurge angeordnet und damit zur Tötung von Good und einem weiteren US-Bürger beigetragen zu haben.
Rund neun Monate nach dem gewaltsamen Tod der US-Bürgerin Renee Good in Minneapolis zieht die Familie gegen die Verantwortlichen der Abschiebepolitik vor Gericht. Die Hinterbliebenen um Goods Bruder Brent Ganger reichten eine Klage gegen die US-Regierung ein und eine weitere gegen führende Funktionäre der Migrationspolitik - darunter Stephen Miller, Vizestabschef von Präsident Donald Trump, sowie Kristi Noem, die damals das Heimatschutzministerium führte, dem auch die Abschiebebehörde ICE untersteht.
ARCHIV - Blumen und Fotos liegen an einer Gedenkstätte für Renée Good, die von US-Bundesbeamten erschossen worden war. Foto: Alex Brandon/AP/dpa - Keystone/AP/Alex Brandonhatte das Heimatschutzministerium vergangenen Dezember Tausende teils bewaffnete und vermummte Einsatzkräfte in den Bundesstaat Minnesota entsandt. Bei Razzien der "OperationSurge" im Januar wurden dann die US-Bürger Renee Good und Alex Pretti erschossen.
Die Taten sorgten für einen landesweiten Aufschrei und erhebliche Kritik am Vorgehen der US-Neben Ganger werden die Klagen auch von Rebecca Good geführt, der Partnerin von Renee Good. Laut Klageschrift stand Rebecca neben Renee Goods Auto, als Bundesbeamte dasheisst es, Rebecca habe durch die rechtswidrige Erschiessung ihrer Partnerin "unermesslich gelitten". Zudem sei bei ihr eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden.
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