US-Präsident Donald Trump hat die Zustimmung Europas zur sofortigen Freigabe großer Mengen strategischer Dieselreserven verkündet. Der Schritt erfolgte nach Beratungen der G7-Staats- und Regierungschefs auf Initiative von Emmanuel Macron und dem Ziel, die Verbraucherpreise zu senken. Als Druckmittel diente der drohende Exportstopp von Diesel aus den USA. Der Hintergrund sind steigende Treibstoffpreise infolge des Iran-Kriegs sowie der politische Druck auf die Republikaner vor den bevorstehenden Zwischenwahlen in den USA.
Europa hat laut US-Präsident Donald Trump der Freigabe seiner strategischen Dieselreserven zugestimmt. Trump hatte die europäischen Partner auf Druck der USA zur «sofortigen» Freigabe gedrängt, um die Verbraucherpreise zu senken.
Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump haben sich die Europäer auf Druck der Vereinigten Staaten zur Freigabe ihrer Dieselreserven bereiterklärt.
«Europa hat soeben zugestimmt, eine gewaltige Menge seiner umfangreichen Dieselöl-Reserven freizugeben», erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies werde «umgehend beginnen», fügte er hinzu. Trumps Truth-Social-Post vom 2. Oktober: Der US-Präsident verkündet die europäische Zusage zur Freigabe der Dieselreserven – «umgehend».
Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten hatten zuvor über ein gemeinsames Vorgehen beraten. Die Videokonferenz am Freitagnachmittag fand auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron statt. Die Trump-Regierung hatte die europäischen Partner zu einer «sofortigen» Freigabe ihrer strategischen Dieselreserven gedrängt, um die Verbraucherpreise zu senken. Als Druckmittel diente offenbar ein möglicher Diesel-Exportstopp der Vereinigten Staaten, für den sich Trump zuvor ausgesprochen hatte.
Die Treibstoffpreise waren in den vergangenen Wochen infolge des Iran-Kriegs erneut erneut deutlich gestiegen. Dies erhöhte den Druck auf Trumps Republikaner, die sich rund einen Monat vor den Kongress-Zwischenwahlen in den USA im Umfragetief befinden.
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