Erste Rapid-Surfing-EM in Ebikon LU gestartet

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Erste Rapid-Surfing-EM in Ebikon LU gestartet
Rapid Surfing EM, Ebikon, Swiss Surfing

In Ebikon LU findet die erste Europameisterschaft im Rapid Surfing statt. 78 Athleten aus acht Nationen kämpfen bis Samstag um die ersten EM-Titel.

In Ebikon im Kanton Luzern hat am Donnerstag die erste Europameisterschaft im Rapid Surfing begonnen. Bis Samstag kämpfen 78 Athletinnen und Athleten aus acht Nationen um die ersten Europameistertitel in dieser Disziplin. Die Schweiz ist mit 20 Athletinnen und Athleten stark vertreten. Die Veranstaltung wird von Swiss Surfing im Auftrag der European Surfing Federation (ESF) organisiert.

Eröffnung und erste Qualifikationsrunden

Den offiziellen Auftakt bildete die Eröffnungszeremonie im OANA, bei der Ruth Metzler, Präsidentin von Swiss Olympic, Jean-Luc Arassus, Präsident der European Surfing Federation, und Jeroen David Kuijer, OK-Präsident, das Wort ergriffen. In ihren Ansprachen hiessen sie die Athletinnen und Athleten aus allen acht Nationen herzlich willkommen. Seit Donnerstag laufen die Qualifikationsrunden auf Hochtouren.

In den Kategorien Open Men, Open Women, Junior Boys, Junior Girls sowie Master Men und Master Women wird um die Titel gekämpft. Von Runde zu Runde wird das Feld kleiner, und der Weg zu den ersten Europameistertiteln nimmt weiter Form an.

Schweizer Erfolge im Rapid Surfing

Für die Schweiz sorgten bereits am Donnerstag die Schwestern Aline und Melissa Gasser für einen Höhepunkt. Beide qualifizierten sich in der Kategorie Junior Girls für die Semifinals am Samstag, ebenso wie Tim Weiss bei den Junior Boys. Auch in den übrigen Kategorien zeichnete sich früh Schweizer Erfolg ab.

Bei den Master Women gelang Anna Lemann, Annina Krähenbühl und Nathalie Gasser bereits der Sprung ins Semifinal. Bei den Master Men schafften dies gleich drei Athleten: Fabian Villarroel, Simon Wüthrich und Rainer Schaub. Bei den Open Women und Open Men entscheidet sich der Einzug ins Semifinal erst am Freitag.

Finals am Samstag entscheiden über Titel

Am Samstag, 26. September, geht es dann um alles. Nach den letzten Heats am Vormittag entscheiden die Finals von 17.00 bis 20.00 Uhr, wer sich die ersten Rapid Surf Europameistertitel sichert und als Teil der allerersten Generation von Champions in die Geschichte eingeht.

Hintergrund zu Swiss Surfing und ESF

Swiss Surfing ist der offizielle Surfverband der Schweiz. Er ist die einzige Organisation in der Schweiz, die von der International Surfing Association (ISA) und dem Nationalen Olympischen Komitee (Swiss Olympic) anerkannt ist und mit den entsprechenden Rechten und Pflichten beauftragt wurde, das Surfen in all seinen Formen in der Schweiz zu verwalten. Der Verband wurde 1992 als Swiss Surfing Association SSA gegründet und zählt inzwischen rund 2500 Mitglieder sowie aktuell über 15 ehrenamtliche Jahres-Mitarbeitende. Sämtliche Bemühungen von Swiss Surfing basieren auf vier strategischen Säulen: Participate, Perform, Educate und Grow.

Die European Surfing Federation (ESF) ist der offizielle Dachverband des Surfsports in Europa. Sie setzt sich dafür ein, die Interessen des Surfens in all seinen Formen in sämtlichen europäischen Ländern zu fördern. Gegründet wurde die ESF 1972, zu einer Zeit, als das Surfen in Europa noch jung war und jede Nation ihre Meisterschaften eigenständig organisierte – lange bevor Kommunikation und Videoaufnahmen selbstverständlich waren. Seither bündelt die ESF, zusammengesetzt aus Vertreterinnen und Vertretern ihrer Mitgliedsländer, das Knowhow zur Organisation der European Surfing Championships, die sie bis heute erfolgreich durchführt. Ihre Rolle umfasst zudem die Förderung nationaler Surfverbände, den Einsatz für Sicherheit im Surfsport sowie die Entwicklung von Coaching- und Judging-Strategien – ergänzt durch zahlreiche europäische Titel und Surf-Touren.

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