«Er sprang über die Männer hinweg»: Unbekannte Piloten retteten 182 Leben

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«Er sprang über die Männer hinweg»: Unbekannte Piloten retteten 182 Leben
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Ein Copilot attackierte den Kapitän mit einer Axt. Zwei Passagier-Piloten übernahmen das Steuer – und niemand weiss, wer sie sind.

Im Cockpit einer Flydubai-Maschine kam es zu einem Angriff auf einen Piloten, eine Katastrophe sei nur knapp abgewendet worden. Die VAE stufen den Cockpit-Angriff offiziell als versuchten Terroranschlag ein.

Flydubai hält die Identität der zwei rettenden Crewmitglieder weiterhin geheim. Drei Tage nach dem dramatischen Zwischenfall auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv stufen die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate die Attacke im Cockpit offiziell als versuchten Terroranschlag ein. Während der für seinen Einsatz gewürdigt wird, konzentrieren sich die internationalen Ermittlungen nun auf die Vergangenheit des Täters – und auf die Frage, wie ein mutmasslicher Extremist überhaupt ans Steuer eines Passagierjets gelangen konnte.

Der mutmassliche Attentäter stammte nach Angaben von Regierungsvertretern und Diplomaten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, besass jedoch die omanische Staatsbürgerschaft. Seine Mutter stammt aus Syrien. Während früherer Aufenthalte in Syrien soll der MannDer Co-Pilot war noch kein unbeschriebenes Blatt. US-Medienberichten zufolge wurde er bereits bei seinem vorherigen Arbeitgeber, einer Fluggesellschaft im Oman, wegen gravierender Sicherheitsbedenken entlassen.

Wie er trotz dieser Vorgeschichte die Sicherheitsüberprüfungen bei Flydubai passieren und in den Dienst treten konnte, ist nun Gegenstand intensiver Abklärungen der Luftfahrtbehörden. Während der Name des Kapitäns Machchhar rasch an die Öffentlichkeit gelangte, hüllt sich Flydubai über die beiden eigentlichen Retter der Maschine in Schweigen. Die Airline bezeichnet die zwei Männer, die als Passagiere an Bord sassen, lediglich als «diensthabende Crewmitglieder».

Sie befanden sich zufällig im Flugzeug, weil sie nach der Landung in Tel Aviv den Rückflug nach Dubai hätten übernehmen sollen. Dass ihre Identität von der Airline geheim gehalten wird, sorgt für Spekulationen.

Zwar nannte der Passagier Daniel Schlichter die beiden Männer, schilderte aber auch die Skurrilität der Situation: Da sich die Piloten nach dem Eingreifen im Cockpit einschlossen und zunächst nicht über die Bordsprechanlage kommunizierten, wussten die Passagiere während 45 bangen Minuten nicht, wer die Maschine steuerte – und ob es sich um Retter oder weitere Entführer handelte. Erst die Ankündigung einer Notlandung im saudi-arabischen Tabuk brachte Gewissheit.

Im Cockpit einer Flydubai-Maschine kam es zu einem Angriff auf einen Piloten, eine Katastrophe sei nur knapp abgewendet worden. Bei der Anmeldung ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

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