Emanuel inspiriert mit seinen Aktionen in Zürich junge Menschen zu einem gesünderen Lebensstil.
Der Berner Emanuel joggt an Wochenendabenden durch Ausgangsviertel grösserer Städte wie Zürich, um junge Leute für mehr Bewegung zu motivieren. Dabei spricht er Partygänger auf ihr Konsumverhalten an und nimmt ihnen teils Zigaretten oder Drinks aus der Hand.
Seinen Kindheitsfreund hat Emanuel stets dabei – dieser filmt die Aktionen, die er unter dem Namen «on a mission» auf Instagram postet.
«Wieso rauchst du? », «das ist nicht gesund für dich» oder «komm, stay on the mission»: Während Jugendliche und junge Erwachsene am Freitag- und Samstagabend zum Trinken in die Stadt strömen,«Heutzutage ist vor allem unter jungen Menschen vieles normalisiert, das schädlich ist», sagt der Berner zu 20 Minuten. Dieser Entwicklung will Emanuel die Stirn bieten und einen positiven Einfluss auf die junge Generation ausüben. Auf Instagram nennt er seine nächtlichen Aktionen nämlich auch «on a mission».
«Angefangen, die Videos zu posten, habe ich im Juli», erzählt Emanuel. Seither habe er zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten. Auch in den Kommentaren erhält er durchwegs Beifall: «Ich krieg so gute Laune von deinen Videos! », «Keep it up» oder «ein neuer Held ist geboren», heisst es etwa.
Neben guter Stimmung verfolgt Emanuel das Ziel, eine Botschaft zu verbreiten, die ihm selbst besonders wichtig ist: «Ich will zeigen, dass es nicht ‹cool› ist, sich ständig zu betrinken und zu rauchen. ‹Cool› bedeutet für mich, seine Freizeit mit Sport zu verbringen und so Körper, Geist und Seele etwas Gutes tun. » Selbst habe er gemäss eigenen Angaben aus seiner persönlichen Überzeugung noch nie geraucht oder Alkohol getrunken.
«Angefangen, die Videos zu posten, habe ich im Juli», erzählt Emanuel. Seither habe er zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten. Auch in den Kommentaren erhält er durchwegs Beifall: «Ich krieg so gute Laune von deinen Videos! », «Keep it up» oder «ein neuer Held ist geboren», heisst es etwa.
Auch der Sport gehört zu Emanuels aktiver Lebensweise und begleitet ihn seit klein auf. Früher habe er spitzensportlich Fussball gespielt, heute trainiere er intensiv Calisthenics – eine Art des Krafttrainings, bei der ausschliesslich das eigene Körpergewicht als Widerstand genutzt wird. Diese Leidenschaft teile er mit seinem Kindheitsfreund, der Emanuel als Kameramann auch auf seinen «Missionen» begleitet. In diesem Zusammenhang erinnert sich der Berner: «Wegen einer Verletzung musste ich mit dem Fussball aufhören.
Damals zerplatzte für mich ein Lebenstraum, weshalb ich mich rund zwei Jahre komplett vom Sport distanzierte. Das schlug mir auf die Psyche und ich merkte, dass es mir zu dieser Zeit nicht nur psychisch, sondern auch physisch schlechter ging. »Diese Erfahrung trug ebenfalls zu seiner Motivation bei, seine Leidenschaft einem grösseren Publikum näherzubringen und das Internet dafür zu nutzen. Emanuel fügt an: «Ich hoffe, dass ich mit meinen Videos gute Laune verbreite.
Schaffe ich es zudem, junge Menschen für mehr Bewegung zu begeistern, ist das für mich ein zusätzlicher Gewinn. Ich bin stolz auf das, was ich tue. » Der Berner hoffe, als Vorbild für die jüngere Generation dienen zu können. Mit einem Vorbild wie Emanuel, der selbst vorlebt, was er predigt.
Über Social Media, aber ohne andere zu belehren. Gar nicht mit Druck, jede und jeder soll selbst entscheiden.
«Auf der Strasse verstehen praktisch alle meine Message und finden sie super», sagt Emanuel. Zunächst reagiere sein Gegenüber jedoch häufig schockiert – besonders dann, wenn Emanuel jemandem eine Zigarette aus der Hand nehme und sie auf dem Boden zerdrücke. Bislang sei aber noch nie jemand wütend geworden.
«Und in welche Stadt es für mich als Nächstes hingehen wird, erfährt man jeweils auf meinem Account», fügt Emanuel mit einem Lachen hinzu.
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