Ein Mitarbeiter der Drogenfahndung ist zu 18 Monaten Gefängnis bedingt verurteilt worden: Der 47-Jährige hatte betrunken die Dienstwaffe auf einen Papierkorb entleert.
Die Affäre sorgte damals für grosses Aufsehen – aus gutem Grund: Ein Kommissar des Genfer Drogendezernats, der nach einem Aperitif betrunken an seinen Arbeitsplatz zurückkehrte, holte dort seine Dienstwaffe, eine Glock 43, heraus und entleerte das Magazin auf einen Abfallkübel. Dabei verletzte er einen Kollegen, der sich im selben Raum befand, mit einem Querschläger am Fuss. Ein weiteres Projektil traf nach dem Abprallen die Zwischendecke des Raumes.
Er war damals wegen Gefährdung des Lebens, fahrlässiger Körperverletzung und Führen eines Dienstfahrzeugs unter Alkoholeinfluss verhaftet worden und hatte erklärt, dass er «die sieben Schüsse in weniger als zwei Sekunden abgegeben» hatte und er nach dem ersten Schuss keine Zeit hatte, um zu sich zu kommen. Zum Zeitpunkt der Schussabgabe hatte der Fahnder rund ein Dutzend Aperol im Blut.
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