Seit iOS 27 kann das iPhone Alarm schlagen, wenn Betrüger dich zu einer Zahlung drängen. Doch die Funktion ist ab Werk ausgeschaltet. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.
Seit iOS 27 kann das iPhone Alarm schlagen, wenn Betrüger dich zu einer Zahlung drängen. Doch die Funktion ist ab Werk ausgeschaltet. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.
Die «Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch» ist ab Werk ausgeschaltet und lässt sich unter «Datenschutz & Sicherheit» aktivieren.am 22. September. Sie warnt vor allem vor falschen Polizisten und angeblichen Bankmitarbeitenden, die ihre Opfer so lange unter Druck setzen, bis Geld, Bankkarten oder Codes den Besitzer wechseln. Auch das Bundesamt für Cybersicherheit registrierte dieses JahrAuf genau diese Masche zielt eine neue Funktion, die Apple Mitte September mit iOS 27 und iPadOS 27 verteilt hat.
Sie trägt den sperrigen Namen «Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch», steckt tief in den Einstellungen und ist ab Werk ausgeschaltet. Das ist eigentlich schade, denn sie setzt dort an, wo Passwort und Face ID machtlos sind. Sie soll Betrug erkennen, während er passiert. Willst du in einer unterstützten App Geld überweisen oder ein Passwort ändern, kann diese App beim iPhone eine Risikoeinschätzung anfordern.
Fällt die Einschätzung kritisch aus, kann die App eingreifen, bevor das Geld weg ist. Die Funktion gibt es seit Mitte September mit iOS 27 und iPadOS 27. Gedacht ist sie für sogenanntes Social Engineering. Dabei geben sich Kriminelle als Bank, Behörde oder vertraute Person aus und setzen ihr Opfer so lange unter Druck, bis es selbst eine Zahlung auslöst oder Zugangsdaten ändert.
Das Bundesamt für Cybersicherheit registrierte dieses Jahr eine Häufung solcher Anrufe im Namen bekannter Schweizer Banken. Das Gerät wertet laut Apple Interaktionsmuster, Timing, Kontext und grundlegende Sensordaten aus. Welche Signale genau den Ausschlag geben, verrät der Konzern nicht. Die Analyse läuft lokal auf dem iPhone, den Inhalt von Fotos, Nachrichten und E-Mails wertet das System laut Apple nicht aus.
Das iPhone liefert der App eine von drei Stufen, nämlich «Unbekannt», «Mittel» oder «Hoch».
«Mittel» und «Hoch» stehen für einige oder deutliche Anzeichen eines Betrugs. «Unbekannt» heisst dagegen nicht «sicher», sondern bloss, dass nichts Verdächtiges aufgefallen ist. Wie die App reagiert, entscheidet sie selbst, etwa mit einer Warnung, einer zusätzlichen Identitätsprüfung oder einer Wartefrist. Die App bekommt nur die Risikostufe, nicht die Daten dahinter.
Apple erfährt laut eigenen Angaben einzig, welche Art von Aktion du ausführen wolltest, also etwa eine Zahlung. In den Einstellungen siehst du unter «Neueste Aktivität», welche Apps eine Einschätzung angefordert haben, und unter «Zugriffsgründe» auch weshalb. Öffne die Einstellungen, tippe auf «Datenschutz & Sicherheit», scrolle ganz nach unten und wähle «Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch». Dort aktivierst du «Mit App-Entwicklungsteams teilen».
Möglicherweise verlangt das iPhone vorher eine Anmeldung im App Store. Voraussetzung ist iOS 27 oder iPadOS 27, das Update läuftauf allen iPhones ab dem iPhone 11. Weil die Täter es oft auf ältere Menschen abgesehen haben, lohnt sich der Handgriff auch beim nächsten Besuch bei Eltern oder Grosseltern. Das ist Absicht.
Fordert dich jemand am Telefon auf, die Funktion abzuschalten, bist du laut Apple möglicherweise Ziel eines Betrugs. Durch die Verzögerung laufen Täter ins Leere, die ihr Opfer live durch die Einstellungen lotsen wollen. Dieselbe Frist gilt, wenn du einzelnen Apps den Zugriff entziehst. Das ist der grosse Haken.
Die Funktion wirkt nur in Apps von Drittanbietern, welche die neue Schnittstelle eingebaut haben, und eine Liste hat Apple bisher nicht veröffentlicht. Ob Schweizer Banken oder Twint mitziehen, ist noch offen. Einschalten lohnt sich trotzdem schon jetzt, denn sobald deine Bank-App mitmacht, bist du automatisch geschützt. , die erscheint, wenn du mit einer unbekannten Nummer telefonierst, dabei deinen Bildschirm teilst und eine Banking-App öffnest.
Der Pilotversuch läuft bisher etwa in Grossbritannien und den USA. Ob er in die Schweiz kommt, ist offen. Nach wie vor die alte Regel, denn weder Polizei noch Bank verlangen am Telefon Bankkarten, PIN-Codes oder Bargeld. Im Zweifel legst du auf und rufst selbst unter der Nummer zurück, die auf deiner Bankkarte steht.
Verdächtige Anrufe nimmt das BACS über seinDu willst bei KI und Gadgets immer einen Schritt voraus sein und dich sicher im Internet bewegen? Mit dem MyTech-Newsletter erfährst du regelmässig die wichtigsten News und Hintergründe aus der Technik-Welt, genauso wie einfache Tipps und Tricks für deinen Alltag.
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