Eine Stiftung sammelt Hunderttausende Franken und hat Verbindungen zur Hamas. Derweil gehen SP-Politiker auf Reisen mit Hamas-Vertretern.
Die Secours Humanitaire sammelte mit Spendenaktionen sowie Aufrufen in den sozialen Medien Hunderttausende Franken, die sie nach Gaza überwies. Das Genfer Hilfswerk ist eng mit der Terrororganisation Hamas verbunden, wie Recherchen der «SonntagsZeitung» zeigen. Ihr Präsident, Mahmoud Baroud, besuchte 2021 Ismail Haniya, einen der wichtigsten Führer der Hamas, in Istanbul. Die Frage nach dem Grund dieses Treffens liess die FSH unbeantwortet.
So besuchte beispielsweise SP-Ständerat Carlo Sommaruga wiederholt den Nahen Osten, dies in Begleitung eines Schweizer Hamas-Vertreters. Sommaruga wehrt sich derweil gegen den Vorwurf, der Hamas nahe zu stehen und bekräftigt, dass es nur Frieden geben könne, wenn alle Akteure miteinander reden würden – dazu zähle auch die Hamas. «Hamas wurde hofiert» Mit auf einer der Reisen war auch Genfer SP-Nationalrätin Laurence Fehlmann.