Die Geschichte des viralen Finanz-Influencers: Roman über Denglisch, Spott und die Schattenseiten von Ruhm

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Die Geschichte des viralen Finanz-Influencers: Roman über Denglisch, Spott und die Schattenseiten von Ruhm
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Ein kurzes Strasseninterview hat Roman über Nacht bekannt gemacht. Sein Mix aus Schweizerdeutsch und englischen Finanzbegriffen und seine Aussage über sein Einkommen lösten eine Welle von Reaktionen in den sozialen Medien aus. Nun spricht er über den plötzlichen Hype und die damit einhergehenden Herausforderungen.

Ein Strasseninterview machte Roman innert kürzester Zeit schweizweit bekannt. Sein Denglisch, sein Job in der Finanzbranche und vor allem seine Aussage über sein Einkommen sorgten für Spott, Memes und Schlagzeilen.

Jetzt spricht der Zürcher erstmals über den Hype – und darüber, wie er die vergangenen Wochen erlebt hat. Besonders sein Denglisch und die Aussage, er verdiene «multiple hundert» Tausend, sorgten im Netz für Reaktionen. Es waren nur wenige Minuten auf der Zürcher Bahnhofstrasse, die Roman über Nacht weltbekannt machte. Für das SRF-Format «Donat auf Achse» wurde der junge Zürcher spontan auf der Strasse angesprochen.

Über sein Leben wollte er lieber nicht reden, dafür über seinen Beruf in der Finanzbranche, einem Finanzpodcast in seinen Kopfhörern und seinem Alltag als Verkäufer von ETFs bei einem US-Asset-Manager. Dann kam jene Antwort, die im Netz besonders hängen blieb. Auf die Frage nach seinem Jahresverdienst antwortete Roman: «Multiple hundert. » Als nachgehakt wurde, ob damit mehrere Hunderttausend gemeint seien, bestätigte sich diese Lesart.

Das Video verbreitete sich rasant. Vor allem Romans Mischung aus Schweizerdeutsch und englischen Finanzbegriffen wurde zum Thema. In sozialen Medien wurde der junge Banker sowohl gefeiert, als auch parodiert und verspottet. Die Reaktionen wurden zeitweise derart zahlreich, dass beim SRF-Video die Kommentarfunktion eingeschränkt beziehungsweise deaktiviert wurde.blue News trifft Roman am Eröffnungsabend des Zürich Film Festival.

Auf die Frage nach einem grossen Rückschlag oder einer Herausforderung in seinem Leben kommt er selbst auf die vergangenen Wochen zu sprechen.

«Ganz ehrlich: Das, was mit dem ganzen Viralen passiert ist – du musst damit umgehen können», sagt Roman. Die neue Aufmerksamkeit habe auch ihre Schattenseiten.

«Es ist nicht immer einfach. Du bist völlig public», sagt er. Inzwischen werde er an vielen Orten erkannt.

«So viele Leute kennen mich. » Wie stark sich sein Alltag dadurch tatsächlich verändert hat, deutet Roman ebenfalls an. Selbst bei alltäglichen Wegen begegnet er Menschen, die ihn aus dem viralen Video kennen.

«Du musst emotional damit umgehen können. Das ist schon nicht ohne», sagt Roman. Und fügt an: «Ich glaube, nicht jeder könnte es. »Ganz kalt lässt ihn die Aufmerksamkeit auch heute nicht.

Aber er freue sich auf den Abend am ZFF, sagt Roman.

«Natürlich bin ich hier nervös. Kameras, Live-Action. » Dann kommt allerdings jene Seite zum Vorschein, die wohl auch erklärt, weshalb Roman nach seinem viralen Auftritt nicht komplett vor der Öffentlichkeit davonläuft.

«Es ist Adrenalin, es ist Spotlight», sagt er – und muss nicht lange überlegen: «Ich mag es schon. »

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