Die Ice and Snow World in Harbin, China, ist wiedereröffnet. Die Ausstellung zeigt atemberaubende Eis- und Schnee-Skulpturen, die mit Lichtshows in Szene gesetzt werden.
In der 10-Millionen-Metropole Harbin im Nordosten Chinas ist die Ice-Snow World eröffnet worden. Ganze Gebäude, aber auch grazile Skulpturen aus Eisblöcken werden dort mit Leuchtshows in Szene gesetzt. Die Region im hohen Norden Chinas macht mit dem Festival aus der Not eine Tugend. Nur die extremen Minustemperaturen ermöglichen den Bau der riesigen Eispaläste und sorgen dafür, dass die fantastische Stadt aus Eis nicht schmilzt.
Die extrem tiefen Temperaturen im Nordosten Chinas machen dieses Festival überhaupt erst möglich: In Chinas nördlicher Provinz wird es im Winter nicht nur frostig, sondern bitterkalt. Bis zu minus 40 Grad Celsius unter null sind dort in den Monaten Januar und Februar keine Seltenheit. In der Multi-Millionen-Metropole Harbin sind jedes Jahr ab Mitte Dezember über 7000 Mitarbeiter einen halben Monat lang in Einsatz, um den weltweit grössten Eispark aufzubauen. 300'000 Kubikmeter eiskaltes Material aus einem nahen Fluss werden dafür verarbeitet. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auf einer Fläche von einer Million Quadratmetern verteilen sich auch dieses Jahr mehrere Themenparks: Neben der Ice Lantern Show gibt es auf der Stadt abgewandten Seite des die International Snow Sculpture Art Expo. In der auch nachts geöffneten Ice and Snow World stehen die riesigen Gebäude, die aus bis zu einem Meter hohen Eisquadern in wochenlanger Arbeit errichtet wurden. Dieses Jahr steht der Eispark unter dem Motto «Traum vom Winter, Liebe in Asien» und zeigt vor allem Eisbauten, die von den bevorstehende
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