Der schwarze Tag der Swissair in Bildern

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Stillstehende Flugzeuge, verzweifelte Passagiere, wütende Mitarbeitende: Das Swissair-Grounding vom 2. Oktober 2001 hat sich mit starken Bildern ins kollektive Gedächtnis der Schweiz eingebrannt. Diese 17 Aufnahmen zeigen die dramatischen Stunden rund um den Zusammenbruch der einstigen Nationalairline.

Stillstehende Flugzeuge, verzweifelte Passagiere, wütende Mitarbeitende: Das Swissair-Grounding vom 2. Oktober 2001 hat sich mit starken Bildern ins kollektive Gedächtnis der Schweiz eingebrannt. Diese 17 Aufnahmen zeigen die dramatischen Stunden rund um den Zusammenbruch der einstigen Nationalairline.

Die Flugzeuge der Swissair müssen am Dienstag, dem 2. Oktober 2001, am Flughafen Zürich-Kloten bis auf Weiteres am Boden bleiben. Die Swissair stellte den Flugbetrieb ein, nachdem ihr Flugplan durch Gläubiger, die gegen die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft vorgegangen waren, durcheinandergebracht worden war. Nahaufnahme der Abflugtafel am Flughafen Zürich-Kloten am 2.

Oktober 2001: Swissair annulliert sämtliche Flüge. Während der Bundesrat zu Krisensitzungen zusammentritt, bleiben die Maschinen der einstigen Nationalairline am Boden. Nach dem Grounding gelingt es nicht mehr, die Swissair zu retten. Mit dem Wechsel auf den Sommerflugplan Ende März 2002 übernimmt die neu gegründete Swiss den Flugbetrieb.

Ein Swissair-Passagier aus Argentinien muss am 3. Oktober 2001 am Flughafen Zürich-Kloten in der Schweiz von Polizeibeamten beruhigt werden. Swissair-Passagiere sassen bereits den zweiten Tag in Folge in Kloten fest. Daniel Riediker war als Co-Pilot für die Swissair in Südamerika unterwegs, als diese gegroundet wurde.

Die Besatzung strandete im wahrsten Sinne des Wortes. Am 3. Oktober 2001 blieben die Flugzeuge der Swissair am Boden. Für die Flugpassagiere bedeutete dies Warten.

Das Bild zeigt eine übernächtigte Frau im Terminal A des Flughafens Zürich-Kloten. Mario Corti war Vorstandsvorsitzender und CEO der Swissair-Gruppe und sprach am 3. Oktober 2001 in Bern mit Journalisten. Die gesamte Flotte der Swissair bleibt am Boden.

Rund 400 Swissair-Mitarbeitende demonstrieren am Mittwoch, 3. Oktober 2001, vor dem Hauptsitz der UBS am Paradeplatz in Zürich. Sie werfen den Grossbanken – besonders der UBS – eine Mitverantwortung am Zusammenbruch und am drohenden Verlust Tausender Arbeitsplätze vor. Rund 10'000 Menschen gingen auf die Strasse und forderten eine Rettung der Arbeitsplätze sowie ein stärkeres Eingreifen des Bundes für die Swissair.

Kapitän Michael Kuhn und Copilot Andre Moser zeigen sich im Cockpit eines Airbus A-321 zufrieden. Sie können am 4. Oktober 2001 tatsächlich mit der Schweizer Nati nach von Zürich nach Moskau fliegen. Es ist der erste Swissair-Flug, der nach einer zweitägigen Unterbrechung aufgrund der finanziellen Probleme der Schweizer Fluggesellschaft wieder abhebt.

Murat Yakin hält strahlend sein Ticket der Swissair vor dem Einstieg in den Airbus A-321 mit Kurs SR-490 nach Moskau. An der Pressekonferenz präsentieren Marcel Ospel, UBS, Ruedi Jeker, Zürcher Regierungsrat, die Bundesräte Kaspar Villiger, Moritz Leuenberger und Pascal Couchepin, Rainer E. Gut von Nestle und der Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung Peter Siegenthaler am 22. Oktober 2001 im Bundeshaus in Bern erste Lösungsvorschläge.

Mehrere hundert Flugzeuge, unter anderem zwei MD-11 der ehemaligen Swissair-Flotte, warten in der kalifornischen Mojave-Wüste auf einen Käufer, aufgenommen am 3. Juli 2002. Die Swissair-Büros am Balsberg werden geschlossen und eine Angestellte entsorgt einen Swissair-Prospekt in einem bereitgestellten Abfall-Container, aufgenommen am 29. Januar 2002.

Schauspieler Michael Neuenschwander als missmutiger André Dosé, am legendären Swissair-Hauptsitz Balsberg in Kloten am 15. März 2005. Die Aufnahme entstand während den Dreharbeiten für den Schweizer Kinospielfilm «Grounding - Die letzten Tage der Swissair», der am 2. Oktober 2005 zum vierten Jahrestag des Groundings, uraufgeführt wurde.

Swissair stieg 1995 mit 49,5 Prozent bei der finanziell angeschlagenen belgischen Sabena ein und machte sie später zu einem wichtigen Teil ihrer europäischen Expansionsstrategie. Die hohen Verluste und Kapitalzusagen für Sabena belasteten die Swissair. Nur gut einen Monat nach dem Grounding ging auch Sabena im November 2001 Konkurs.

Im Oktober 2001 anullierte die Swissair zwei Flüge nach Brüssel, aus Angst, die Flugzeuge könnten beschlagnahmt werden.2007 mussten sich vor dem Bezirksgericht Bülach 19 ehemalige Verantwortliche der Swissair beziehungsweise SAirGroup vor Gericht verantworten, darunter Mario Corti, Philippe Bruggisser und Lukas Mühlemann. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen unter anderem ungetreue Geschäftsbesorgung und Gläubigerschädigung vor.1970 wird die vollbesetzte Swissair-Maschine von Zürich nach New York entführt. Die Hijacker fordern vom Bundesrat die Freilassung drei ihrer Mitkämpfer.

Ein neuer Dokfilm erzählt das Wüstendrama. blue News hat die damaligen Crewmitglieder getroffen.

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