Aus dem Archiv: 16 Wölfe im Kanton Graubünden geschossen
«Das Gewicht und die Grösse der Jungtiere haben in einigen Beständen das Niveau der erwachsenen Tiere erreicht», sagte Arno Puorger, Leiter der Sektion Grossraubtiere beim Bündner Amt für Jagd und Fischerei, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Das war für uns eine Überraschung.»
Unter anderem wegen der zunehmenden Einzeltierbewegungen sei es nicht mehr möglich, die Jungwölfe zuverlässig nach den Bestimmungen des Bundesjagdgesetzes zu erlegen. Deshalb werde in Beständen, die kein unerwünschtes Verhalten gezeigt haben, die Regulierung ausgesetzt. 47 Wölfe geschossen in aktueller Regulierungsperiode Bis Ende Januar, wenn die Regulierungsperiode für Grossraubtiere ausläuft, stehen ausschliesslich die Problemherden im Fokus. Insgesamt sind es drei, die der Kanton Graubünden vollständig eliminieren will: das Vorab-, das Lenzerhorn- und das Fuornrudel. «Keines davon ist bisher vollständig eliminiert worden», erklärte Arno Puorger.
Mit der Aussetzung der Tötung von Jungwölfen wurde das Abschussziel gesenkt. 55 Exemplare sollen bis Ende Januar geschossen werden. Bis zum 31. Dezember wurden laut dem heute veröffentlichten Wolfsmanagement-Monitoring 47 Tiere getötet.
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