Gleicher Trainer, gleiche Spieler und doch ist alles anders. Bo Henriksen hat den FC Zürich für die vorderen Tabellenplätze eingestellt.
Nein, er sei nicht überrascht vom guten Saisonstart, versichert Bo Henriksen. Erst zehn Monate ist es her, da kam der dänische Trainer als Krisenmanager, um von der vergangenen Saison zu retten, was noch zu retten war. Nun ist er der Coach des Leaders. «Wir wussten, dass wir schwer zu schlagen sind», erklärt er seinen Optimismus und gesteht dann doch: «Mit dem 1. Platz habe ich nicht gerechnet.
Entspannt sitzt der Trainer im Presseraum des «House of FCZ», wo der Klub seit einem guten Jahr daheim ist. Das grosse Holzgebäude liegt in Zürich-Schwamendingen am Rand der grossen Sportanlage Heerenschürli. Die Spieler haben eben ihr Training beendet. Trotz der grossen Hitze hörte sich der abschliessende Trainingsmatch nach Spass an, mit Geschrei und Gelächter. Der FC Zürich meldet sich nach einem schwierigen Fussballjahr zurück auf der Sonnenseite.
Als Henriksen im letzten Herbst die Nachfolge des glücklosen Franco Foda übernahm, stand der FCZ mit vier Punkten aus zehn Partien am Tabellenende und war eben im Cup am unterklassigen Lausanne-Sport gescheitert. «Wir mussten rasch etwas verändern. Wir mussten den Turnaround schaffen und die Mannschaft stabilisieren», blickt Henriksen auf seine Anfangszeit in Zürich zurück. Es waren einfache Methoden gefragt, eine leicht umzusetzende Spielweise.
Jetzt ist die Situation eine andere. Das Team machte in den ersten Spielen einen gefestigten und selbstsicheren Eindruck. Was es tat, tat es meistens mit Überzeugung, sei es verteidigen oder angreifen. 10:2 lautet das Torverhältnis nach vier Runden. «Immer Druck ausüben und angreifen», verlangt der Coach. Wer in der Tabelle vorne mitspielen will, muss auch angriffig sein, ist er überzeugt.Sa 26.08.
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