Francesco Rivella, Mit-Erfinder des beliebten Nuss-Nougat-Brotaufstrichs, ist im Alter von 97 Jahren verstorben. Rivella arbeitete jahrzehntelang als Lebensmittelchemiker beim Ferrero-Konzern und war maßgeblich an der Entwicklung von Nutella, Mon Chéri und Kinder Schokolade beteiligt.
Der Erfinder von Nutella heisst gleich wie eine bekannte Getränkemarke aus dem Aargau – jetzt ist er gestorben
Im Norden Italiens hatte man schon im 19. Jahrhundert damit angefangen, bei der Herstellung von Süsswaren anstelle von Kakaopulver gemahlene Haselnüsse zu verwenden. Das ergab braune Nougatcreme, beispielsweise in Form von Gianduiotti-Pralinen. In den ersten Jahren hiess dies noch «Supercrema». Der Durchbruch kam mit der erzwungenen Umbenennung in den 1960ern, weil in Italien seither nichts mehr mit dem Prädikat Super verkauft werden darf. Nut- steht für Nuss, -ella ist eine der klassischen italienischen Endungen.Heute ist Ferrero ein riesiger Betrieb mit einem Jahresumsatz von mehr als 18 Milliarden Euro, der seine Produkte in fast allen Ländern der Welt verkauft.
Nach Schätzungen wird etwa ein Viertel der weltweiten Haselnuss-Produktion für Nutella verwendet. Über die genaue Zusammensetzung schweigt sich der Konzern seit jeher aus. Im Internet gibt es inzwischen auch viele Rezepte zur Herstellung in Eigenproduktion.Übrigens: Mit dem im aargauischen Rothrist heimischen Getränkehersteller Rivella hat der Nutella-Erfinder nichts zu tun.
Nutella Ferrero Lebensmittelchemiker Francesco Rivella Todesfall
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Der Erfinder von Nutella heisst gleich wie eine bekannte Getränkemarke aus dem AargauDer Lebensmittelchemiker Francesco Rivella war an der Entwicklung eines der grossen italienischen Verkaufsschlager beteiligt. Aber nicht nur. Jetzt ist er mit 97 Jahren gestorben.
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