Das ist zu tun bei Asiatischen Hornissen

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Das ist zu tun bei Asiatischen Hornissen
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Die Asiatische Hornisse ist nicht mehr aufzuhalten

Im Kanton Zürich wurden 2026 bereits über 650 Asiatische Hornissen gesichtet – fast siebenmal mehr als im Vorjahr. Die eingeschleppte Hornissenart breitet sich also fast explosionsartig aus, wie der Tages-Anzeiger berichtet.

Das ist gefährlich für die Bienen. Die Behörden gehen davon aus, dass sie die Invasion der Asiatischen Hornissen nicht mehr stoppen können. Bis jetzt war das Ziel, möglichst jedes ihrer Nester zu entfernen. Doch dies sei nicht mehr möglich, sagt Katharina Weber, Sprecherin der Zürcher Baudirektion.

Umso wichtiger sei es, dass die Ausbreitung so lange wie möglich verlangsamt werde. Schritt 1: Identifizieren statt Panik Die Asiatische Hornisse breitet sich aus, aber Panik ist nicht angebracht. Einzelne Tiere sind nicht aggressiv. Besonders wichtig ist es darum, genau hinzusehen.

Die Asiatische Hornisse hat auffällig gelbe Beinenden und einen überwiegend schwarzen Körper. Die geschützte europäische Hornisse ist rötlicher und am Hinterleib grossflächig gelb. Sie ist grösser als die Asiatische Hornisse. Auf bienen.ch gibt es gute Bilder dazu.

Schritt 2: Fotografieren, nicht töten Machen Sie aus sicherer Entfernung ein scharfes Foto. Dies ist der offizielle Weg, einen Verdacht zu melden. Fachleute können anhand des Fotos eine sichere Identifikation vornehmen. So kann unter Umständen über ein lebendes Tier der Weg zum Netz zurückverfolgt werden.

Was unterscheidet die Asiatische von der Europäischen Hornisse? Anfang Bildergalerie Bildergalerie überspringen Ende der Bildergalerie Zurück zum Anfang der Bildergalerie. Schritt 3: Online melden auf asiatischehornisse.ch Melden Sie jede Sichtung auf der nationalen Meldeplattform mit Foto und Standort. Die Meldung wird automatisch an die zuständige kantonale Stelle weitergeleitet.

So wird das weitere Vorgehen koordiniert. Schritt 4: Nester niemals selbst entfernen Die bis zu einem Meter grossen Nester werden im Umkreis von mehreren Metern aggressiv verteidigt. Eine Annäherung ist gefährlich. Die Suche und Entfernung von Nestern ist Aufgabe von geschulten Spezialisten und wird nach einer bestätigten Meldung durch die Behörden organisiert.

Was passiert jetzt in der Schweiz? Der Verband Schweizer Schädlingsbekämpfer sieht ebenfalls, dass sich die Asiatische Hornisse rasant ausbreitet. Die Insekten kamen aus Richtung Frankreich. Zuerst wurden ein paar wenige Tiere gesichtet, dann ging es rasend schnell.

Nun probiere man, die Entwicklung zu verlangsamen, sagt Isabelle Landau vom Verband Schweizer Schädlingsbekämpfer. Man unternehme alles, um das Wachstum der Population zu verlangsamen. Etwa werde versucht, jedes Nest herunterzunehmen, bevor es Nachkommen gebe.

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