Die Linken gehen in der Koçak-Affäre in die Offensive und sprechen von einer «rassistischen Kampagne». Migranten würden unter Generalverdacht gestellt.
Die Linke n gehen in der Koçak-Affäre in die Offensive und sprechen von einer «rassistischen Kampagne». Migranten würden unter Generalverdacht gestellt. Ferat Koçak steht wegen Fotos und veröffentlichter Chats mit Firas Remmo politisch unter Druck.
Auslöser sind die Vorwürfe rund um Fotos und Chats mit Clan-Sohn Firas Remmo. Hinzu kommen weitere Vorfälle, die Koçak politischKoçak werde als «Clankrimineller» bezeichnet, schreibt der Verband. Menschen mit Migrationshintergrund würden dadurch unter einen Generalverdacht gestellt. Dabei verweist die Partei auf einen Vorfall aus dem Januar 2025: Damals besuchte Clan-Chef Issa Remmo gemeinsam mit einer arabischen Gemeinde-Gruppe das Berliner Abgeordnetenhaus.
Organisiert wurde die Führung über den-Politiker erklärte anschliessend, er habe nicht gewusst, dass sich Remmo unter den Teilnehmern befand. Hätte er davon gewusst, hätte er ihn sofort ausgeladen. Remmo sei nicht namentlich auf der Einladungsliste gestanden. Da sind zunächst die Fotos: Koçak mit einem umstrittenen Palästina-Aktivisten auf der Wahlparty.
Dann weitere Aufnahmen – diesmal neben Clan-Chef Issa Remmo. Doch damit nicht genug. Koçak bat den Remmo-Sohn offenbar auch, eine seiner Reden über «Clans» zu verbreiten. Seine Worte: «Bruder hilf mir mal das hier zu verbreiten.
Sagt allen euren Leuten, die sollen das teilen bitte. » Die Antwort von Firas Remmo? Kurz und eindeutig: «Gerne Bruder. » In der Rede selbst bezeichnete Koçak die Debatte über Clans als «hysterische Dauerdebatte».
Zu den veröffentlichten Chats sagt Koçak: «Die Berichte über Chatverläufe zwischen mir und Firas Remmo haben die Öffentlichkeit verunsichert. Zu Recht: Kontakte von Mandatsträgern zu Personen, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden, sind durch nichts zu rechtfertigen. »Er betont allerdings, dass er jede Woche mit «Hunderten von Menschen aus Neukölln» schreibe.
«Und ich habe mit ihm geschrieben, wie mit jedem anderen Neuköllner auch, und seinen Die Affäre hat Folgen. Koçak legt seine Parteiämter und Funktionen vorerst nieder und übt seine Aufgaben innerhalb der Partei damit vorübergehend nicht aus. Und es ist nicht der einzige Ärger, mit dem Koçak derzeit zu kämpfen hat. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Linken-Abgeordneten wegen des Verdachts der Urkundenfälschung.
Hintergrund ist ein von ihm inszenierter «Ferat-Tausch». Dabei sollte ein Bürger für einen Tag in die Rolle eines Bundestagsabgeordneten schlüpfen. Auch ein selbst gebastelter Bundestagsausweis wurde dabei gezeigt. Für Koçak war der Ausweis eine Requisite.
Er sei grün gefärbt und damit klar von den offiziellen grauen Abgeordnetenausweisen zu unterscheiden gewesen.
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