Die Todeskandidatin Christa Pike überlebte den Hinrichtungsversuch in Tennessee, leidet aber unter schweren Komplikationen wie Verbrennungen und Blasen an den Einstichstellen. Ihre Anwälte fordern den Gouverneur auf, die Todesstrafe in lebenslange Haft umzuwandeln, und kritisieren die Durchführung als grausam und qualvoll.
Christa Pike befindet sich nach dem gescheiterten Hinrichtung sversuch in kritischem Zustand, wie ihre Anwälte berichten. Sie erhält lebensrettende Behandlung, eine genaue Prognose für ihren Gesundheitszustand ist bislang nicht verfügbar.
Während des Versuchs kam es zu erheblichen Komplikationen: Das Legen der intravenösen Zugänge dauerte rund eine Stunde, mit sieben Einstichen am linken Arm. Die Verteidigung beobachtete eine starke Verfärbung des Arms sowie später Blasen und Verbrennungen rund um die Einstichstellen. Die Anwälte fordern den Gouverneur von Tennessee auf, die Todesstrafe in lebenslange Haft umzuwandeln, und prüfen weitere rechtliche Schritte gegen die Todesstrafe, da sie den Vorgang als grausam und qualvoll bezeichnen.
Pike wurde 1996 wegen Mordes verurteilt und sollte die erste Frau seit mehr als 200 Jahren sein, die in Tennessee hingerichtet wird.
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