Bundesrichter entscheidet zugunsten von Novartis in Entresto-Klage

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Bundesrichter entscheidet zugunsten von Novartis in Entresto-Klage
Novartis, Entresto, Sammelklage

Ein US-Richter hat einer Sammelklage gegen Novartis stattgegeben und das Patent für das Herzinsuffizienz-Medikament Entresto als ordnungsgemäß eingestuft. Die Kläger hatten behauptet, das Unternehmen habe den Markteintritt eines Generikums unrechtmäßig verzögert, indem es das Patent ins FDA-Orange-Buch eingetragen hatte.

Bild: ZVG/ Novartis Ein Bundesrichter in Manhattan hat in einer Sammelklage am Mittwoch zugunsten von Novartis entschieden. Dabei wurde dem Unternehmen vorgeworfen, die Einführung eines Generikums für das Herzinsuffizienz-Medikament Entresto unrechtmässig verzögert zu haben, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstagabend schreibt.

Die Klage sei im Namen von Arzneimittelkäufern eingereicht worden. Diese hätten damit argumentiert, dass Novartis das Patent für Entresto fälschlicherweise in das sogenannte «Orange Book» der US-amerikanischen Food and Drug Administration eingetragen hatte. Dort sind Patente gelistet, welche die Behörde als sicher und wirksam einstuft. Damit sei der Markteintritt von Nachahmerprodukten um mindestens sechs Monate verhindert worden.

Der Richter schloss sich jedoch der Auffassung von Novartis an. Das Patent sei ordnungsgemäss in das «Orange Book» aufgeführt worden. Weder die Kläger noch Novartis haben sich bisher gegenüber Reuters zu dem Fall geäussert. Von ABB bis Züblin – erhalten Sie sofort eine E‑Mail, sobald ein neuer Artikel zum Unternehmen Ihrer Wahl erscheint.

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