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Bundesrat verschiebt Verbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte

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Bundesrat verschiebt Verbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte
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Der Bundesrat hat beschlossen, dass tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte erst ab Juli 2029 nicht mehr eingeführt und ab Juli 2030 nicht mehr verkauft werden dürfen. Die Branche erhält so mehr Zeit für die Anpassung an ein geplantes Zertifizierungsprogramm. Zuvor waren frühere Termine geplant. Die Regierung begründet dies mit notwendigen Umstellungen in der Produktion.

Tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte dürfen ab dem 1. Juli 2029 nicht mehr eingeführt und ab dem 1. Juli 2030 nicht mehr verkauft werden. Das hat der Bundesrat am Freitag beschlossen.

Er gibt der Branche damit mehr Zeit für die Anpassung der Produktion. Tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte dürfen ab dem 1. Juli 2029 nicht mehr eingeführt und ab dem 1. Juli 2030 nicht mehr verkauft werden.

- zvg Bisher war geplant, das Importverbot per Anfang Juli 2027 und das Verkaufsverbot ab dem 1. Juli 2029 in Kraft zu setzen. Nun erhält die Pelzbranche mehr Zeit, um die Produktionssysteme an die Anforderungen des geplanten Zertifizierungsprogramms für nicht tierquälerisch erzeugte Pelze anzupassen. Für eine Zertifizierung werden laut demAb Juli 2030 dürfen Pelze nur noch kommerziell eingeführt und verkauft werden, wenn sie aus einer Produktion stammen, die dem Zertifizierungsprogramm des Bundes entspricht.

Heute erfüllt die internationale Pelzproduktion die Anforderungen an eine nicht tierquälerische Produktion meist nicht, wie die Landesregierung schreibt. Häufig seien die Käfige der Tiere zu klein und die Tötungsmethoden umstritten.für ein Importverbot von tierquälerisch erzeugten Pelzprodukten hängig. Diese verlangt ein Importverbot für Pelzprodukte, deren Herstellung gegen Schweizer Recht verstösst.hält dies für handelsrechtlich problematisch. Er will deshalb das Tierschutzgesetz so anpassen, dass Anbieter beim Einkauf von Pelzprodukten künftig deren Herstellungsmethode abklären und einen Nachweis über eine nicht tierquälerische Gewinnungsart erbringen müssen. Widerrechtlich in Verkehr gebrachte Ware will der

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