Trotz politischer Hürden strebt Bundesrat Albert Rösti die Aufhebung des Neubausverbots für Atomkraftwerke in der Schweiz an. Der Artikel beleuchtet die potenziellen Vorteile und Herausforderungen neuer Atomkraftwerke, insbesondere die Generation III-Reaktoren mit hohem Sicherheitsniveau und modularen Reaktoren (SMR).
Bundesrat Albert Rösti will das Neubauverbot von Atomkraftwerk en in der Schweiz aufheben. Ungeachtet aller politischen Hürden, die im Weg stehen: Welche Art Atomkraftwerk e würden in der Schweiz gebaut?In der Schweiz stehen heute vier Atomkraftwerk e der Generation 2 und 2+. Das sind Druckwasser- oder Siedewasserreaktoren, die auf dem Prinzip der Wasserkühlung basieren. Gebaut wurden die vier AKW zwischen 1969 und 1984. Ihre Lebensdauer beträgt 60 Jahre oder mehr.
Ausserdem können an einem AKW-Standort mehrere SMR-Module installiert werden. Sie haben im Gegensatz zu grossen AKW eine kürzere Bauzeit von etwa drei Jahren. Grössere brauchen etwa sieben Jahre. «Es wird erwartet, dass die ersten SMR ausserhalb Russlands und Chinas Anfang 2030 in Betrieb gehen werden», sagt die Atomenergie-Forscherin der ETH.
«Der Ersatz der alten zusammen 3000 Megawatt leistenden Kraftwerke wäre zum einen mit zwei grossen Gen-III-Atomkraftwerken möglich. Oder mit einem grossen KKW und mehreren kleinen SMR-Modulen am gleichen Standort», sagt Manera. Die 3000 Megawatt der bestehenden Kraftwerke würden auch etwa 20 Small-Modul-Reaktoren leisten.Bis in der Schweiz die erste AKW-Baustelle eröffnet wird, könnte es noch dauern.
«Terrapower, das Unternehmen von Bill Gates, vermarktet einen natriumgekühlten SMR der Generation IV», sagt Manera. Ein solcher SMR-Block wurde bereits für den US-Bundesstaat Wyoming bestellt. Aber wie bei der Entwicklung und Produktion von Solarmodulen habe China auch bei der Kernenergie Europa und die USA überholt. Seit 2002 hat China 53 Reaktoren in Betrieb genommen, 28 befinden sich derzeit im Bau, und weitere 20 Blöcke sind genehmigt.
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