Rund 30 Jahre lang stand das «Zooh» für tierisches Staunen. Nun soll ein schlichter Auftritt den Wandel zur Naturschutzorganisation sichtbar machen.
Rund 30 Jahre lang stand das «Zooh» für tierisches Staunen. Nun soll ein schlichter Auftritt den Wandel zur Naturschutzorganisation sichtbar machen.hat sein Logo aufgefrischt – augenfälligste Neuerung: Das rote «h» des bisherigen Logos «Zooh» ist weg.
Neu präsentiert sich der Tiergarten in schlichter Schrift ohne Schnörkel. Damit wolle man den Wandel von einer klassischen zoologischen Institution zu dem, was der Zoo als «eine führende Naturschutzorganisation» bezeichnet, sichtbar machen, teilte der Rund 30 Jahre lang habe das «charakteristische rote ‹h› für das Staunen der Zoogäste beim Eintauchen in die Welt der Tiere» gestanden.
«Doch heute geht es um weit mehr als die Faszination für exotische Tiere. Im Mittelpunkt steht der Schutz bedrohter Arten und ihrer Lebensräume», schreibt der Zoo. Dazu sei das Logo «behutsam modernisiert, vereinfacht und konsequent für die digitale Anwendung weiterentwickelt» worden. Der neue Markenauftritt ist indes nicht sofort überall sichtbar.
Er werde schrittweise eingeführt, heisst es in der Mitteilung. So sollen bestehende Materialien nicht ersetzt werden, bevor sie ihr Lebensende erreicht haben. Bisher seien darum erst die Website, die Plakatkampagne, die Eintrittstickets sowie das Zoo-Magazin «Habitat» neu gestaltet worden. Die vollständige Umstellung auf das neue Erscheinungsbild könne Jahre dauern.
Der Zoo Zürich hat den neuen Auftritt gemeinsam mit den drei Agenturen Gold Interactive, Metadesign und Rembrand umgesetzt, wie es in der Mitteilung heisst. Zum neuen Logo hat sich der Zoo auch einen neuen Claim verpasst: «Verbinden, was zusammengehört». Er zeige auf, was der Zoo erreichen wolle: «Menschen für die Natur zu begeistern und sie einzuladen, Verantwortung für ihren Schutz zu übernehmen», heisst es in der Mitteilung.
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