Fünf Verdächtige wurden nahe dem Stützpunkt Fairford festgenommen – nun eskaliert der Streit diplomatisch.
Iran weist Terrorvorwürfe zurück und bestellt britischen Botschafter ein Fünf Männer werden verdächtigt, einen Anschlag auf einen britischen Luftwaffenstützpunkt geplant zu haben. Der Iran bestreitet jede Verwicklung und eskaliert den Streit diplomatisch.
«Unbegründete und geschmacklose Behauptung britischer Vertreter»: Der Iran wehrt sich gegen den Vorwurf, am Vorfall auf dem RAF-Stützpunkt Fairford beteiligt gewesen zu sein. Nach Terrorvorwürfen gegen den Iran hat das Aussenministerium in Teheran den britischen Botschafter einbestellt. Vizeaussenminister Madschid Tacht-Rawantschi forderte die Regierung in London zu einer «Korrektur» auf, wie der staatliche Rundfunk berichtete.
Der Minister sprach von einer «unbegründeten und geschmacklosen Behauptung britischer Vertreter», wonach der Iran mit Sabotageplänen gegen denNach der Festnahme von fünf Männern unter Terrorverdacht hatte der britische Premierminister Andy Burnham Anzeichen für eine mögliche Verbindung zum Iran bestätigt.
«Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Iran an den Ereignissen vom Wochenende auf dem RAF-Stützpunkt Fairford beteiligt war», sagte Burnham der BBC. Es handle sich jedoch «weiterhin um eine laufende, komplexe und ernste polizeiliche Ermittlung». Die fünf Männer waren in der Nacht zum Sonntag nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten Stützpunkt aufgegriffen worden und sind inzwischen unter strengen Auflagen freigelassen worden. Sie werden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt.
Ermittelt wird auch wegen des Verdachts auf Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz. Das von den Männern mitgeführte verdächtige Material hat sich laut Polizei jedoch nicht als funktionsfähiger Sprengstoff herausgestellt. Einer der Festgenommenen soll Medienberichten zufolge selbst den Notruf gewählt und die Polizei auf den Plan gerufen haben.
«Unbegründete und geschmacklose Behauptung britischer Vertreter»: Der Iran wehrt sich gegen den Vorwurf, am Vorfall auf dem RAF-Stützpunkt Fairford beteiligt gewesen zu sein.
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