Nach vier Niederlagen in Folge und einer schwachen Performance in der Champions League hat Borussia Dortmund Trainer Nuri Sahin entlassen. Der 36-Jährige hatte den Verein nur sieben Monate lang betreut.
Borussia Dortmund hat, so überraschend es auch klang, Trainer Nuri Sahin entlassen. Damit endet die Amtszeit des 36-Jährigen beim krisenbehafteten Bundesligisten nach vier Niederlagen in Serie und insgesamt nur sieben Monaten. Der BVB hatte am Dienstag in der Champions League durch zwei Gegentore innerhalb von 88 Sekunden nach Führung mit 1:2 beim FC Bologna verloren.
Daraufhin kündigten Sportgeschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl eine Sitzung mit Vereinsboss Hans-Joachim Watzke und Sahin an. Darin werde «entschieden, wie wir weitermachen». Trotz des Einzugs in den Champions-League-Final 2024 von Wembley hatte der BVB sich im Sommer von Trainer Edin Terzic getrennt. Der Klub setzte noch einmal auf relative Unerfahrenheit und interne Kenntnis: Sahin übernahm im Umbruch nach dem Abschied von Säulen wie Mats Hummels und Marco Reus. Er bekam aber nie Stabilität in die labile Mannschaft. Wer am Samstag im Ligaspiel gegen Werder Bremen an der Seitenlinie steht, ist derzeit noch unklar. In der Liga nur auf Rang 10 Kehl hatte nach der neuerlichen Pleite gegen Bologna erklärt: «Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Mannschaft gegen den Trainer spielt – auch nicht in den letzten Spielen.» Der frühere BVB-Profi ergänzte: «Trotzdem stehen wir in der Bundesliga auf dem 10. Tabellenplatz und auch in der Champions League sind wir ein bisschen abgerutscht.» Nach der Hälfte der Partien des vorletzten Spieltags in der Ligaphase der «Königsklasse» liegt Dortmund auf Rang 13. Nun soll die Aufholjagd lanciert werden – ohne Sahin.
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