Der Schweizer Aktienmarkt stemmt sich am Montag gegen die Nachrichten zur erneuten Eskalation im Nahen Osten.
. Insgesamt wird die Stimmung zum Start in die neue Woche aber von weiteren Angriffswellen der USA auf den Iran und gleichzeitig deutlich gestiegenen Ölpreisen gedämpft.
Die fragile Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sei damit dramatisch zerbrochen, heisst es in einem Kommentar der ZKB. In der neuen Woche dürfte nun aber auch die Berichtssaison wieder zu einem wichtigen Treiber der Märkte werden. Im Nahen Osten hat das US-Militär in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden attackiert, nachdem die USA das Land bereits am Wochenende angegriffen hatten.
Der Iran erklärte in der Folge die Strasse von Hormus für geschlossen, laut den USA ist sie hingegen offen. Die globalen Aktienmärkte seien über das Wochenende einmal mehr zum wehrlosen Spielball der Geopolitik mutiert, lautet dazu eine Händler-Einschätzung. Das aggressive Wiederaufflammen des Iran-Konflikts halte das Parkett in Atem. Und die Unsicherheit in der Strasse von Hormus könnte über weiter steigendezum Start in die neue Woche wieder sprunghaft angezogen.
Aktuell liegt der Preis für ein Fass der Sorte Brent knapp unter 79auf. Nach starken Halbjahreszahlen vom vergangenen Freitag hilft dem Titel zum Wochenstart eine Hochstufung durch Kepler Cheuvreux auf «Hold» von «Reduce». Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und fallende Technologieaktien haben die asiatischen Börsen am Montag belastet. -Index rund zwei Prozent, während der breiter gefasste Topix um gut ein halbes Prozent nachgab.
In Südkorea brach der technologielastige Leitindex Kospi um 7,5 Prozent ein. Am chinesischen Aktienmarkt büssten der Shanghai-Composite und der CSI 300 jeweils rund 1,5 Prozent ein. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran ist erneut eskaliert. Beide Seiten griffen sich am Wochenende mit Raketen und Drohnen an.
Zuvor hatte der Iran die erneute Schliessung der strategisch wichtigen Strasse von Hormus angekündigt. Die«Die Marktteilnehmer zeigen sich zu Beginn der Berichtssaison japanischer Unternehmen besorgt über steigende Kosten wegen des Ölpreisanstiegs», sagte Daisuke Hashizume, Chefanalyst beim Finanzdienstleister Daiwa. Da der Markt die Preise für Speicherchips im Auge behalte, werde derDie SK-Hynix-Aktien brachen um 15,4 Prozent ein. Die Titel des japanischen Konkurrenten Kioxia rutschten um fast 13 Prozent ab.
Die Aktien des Chip-Testanlagenbauers Advantest und des Ausrüsters Tokyo Electron verloren rund 3,5 und 2,5 Prozent.zeigten sich jedoch gelassen.
«Auch wenn die KI-Volatilität im kommenden Quartal hoch bleiben könnte, halten wir an unserer Übergewichtung von globalen IT-Werten und US-Aktien fest. » Als Grund nannten sie unter anderem das herausragende Gewinnwachstum.wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent tiefer bei 25'067 Punkten geschlossen. Für gedämpfte Stimmung an den europäischen Börsen sorgten zum Wochenausklang die Spannungen im Nahen Osten.
Die US-Börsen schlossen hingegen dank starker Technologiewerte leicht im Plus, während sich das Interesse der Investoren bereits auf die nahende Berichtssaison richtete. Am Montag blicken Anleger weiter auf die Entwicklungen in der Geopolitik. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran ist erneut eskaliert. Beide Seiten griffen sich am Wochenende mit Raketen und Drohnen an.
Zuvor hatte der Iran die erneute Schliessung der strategisch wichtigen Strasse von Hormus angekündigt. Zudem wurde eine Reihe von Handelsschiffen angegriffen. US-Präsident Donald Trump betonte am Sonntag in einem NBC-Interview dennoch, dass die Strasse von Hormus für den kommerziellen Schiffsverkehr geöffnet sei. Im Fokus auf der Unternehmensseite steht der Luftfahrtsektor.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Daten zu den Preisen für Flugtickets und Pauschalreisen im ersten Halbjahr. Zudem hält am Abend einen sogenannten Pre-Close-Call mit Analysten. Dabei handelt es sich um eine Telefonkonferenz, bei der das Unternehmen kurz vor Ende des Berichtsquartals einen allgemeinen Überblick über die Geschäftsentwicklung gibt, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Nach einer neuen Welle von US-Militärschlägen gegen den Iran sind die Anleger verunsichert.
Die Eskalation des Konflikts im Persischen Golf schürte Sorgen vor Lieferengpässen und drückte auf die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten. Der Preis für die Nordseesorte. Zuvor hatte der Iran bereits behauptet, die für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus geschlossen zu haben, was die globalen Inflationsrisiken erneut befeuerte.
«Technologiewerte schneiden in unseren Modellen weiterhin sehr gut ab, unterstützt durch herausragendes Gewinnwachstum, eine hohe Dynamik und attraktive Bewertungen», erklärten die Analysten der. Sie ergänzten: «Auch wenn die KI-Volatilität im kommenden Quartal hoch bleiben könnte, halten wir an unserer Übergewichtung von globalen IT-Werten und den USA fest. » Zudem betonten sie: «Wir kombinieren diese Wachstumspositionen mit einer Übergewichtung in zyklischen Regionen/Sektoren, einschliesslich Japan, Finanzwerten und Rohstoffen.
» warnen jedoch: «Der KI-Investitionsboom untergräbt den Cashflow, da die hyperskaligen Investitionen in KI in diesem Jahr bereits 234 Milliarden, der zuletzt stark war, fiel um 5,4 Prozent und gilt als bedeutendes Barometer für die Stimmung im Chip-Sektor.
«Der Markt hat sich zuletzt enorm aufgeheizt, und weitere Verluste könnten weite Kreise ziehen», erklärten Marktbeobachter.gegenüber dem Yen um 0,2 Prozent auf 162,03 Yen. Die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama hatte ins Spiel gebracht, den staatlichen Pensionsfonds GPIF zu ermutigen, einen Teil seiner Anlagen ins Inland zu verlagern, um den Yen-Kurs zu stützen.
«Der GPIF verteilt seine Anlagen derzeit zu gleichen Teilen auf In- und Ausland. Eine Rückkehr zur vorpandemischen Norm von annähernd 60/40 würde mit umfangreichen Yen-Käufen einhergehen», sagte Taylor Nugent von NAB. Industrial schloss am Freitag mit 0,29 Prozent im Plus bei 52.637,01 Punkten. Für die Börsenwoche steht allerdings ein moderates Minus zu Buche.
Damit bleibt derDer Schritt gilt als Lackmustest für die Bereitschaft von Investoren, weiterhin auf die Wachstumschancen rund um Künstliche Intelligenz zu setzen.
«Der Börsengang des Chip-Herstellersin Abhängigkeit vom Konfliktgeschehen im Nahen Osten. Auch am Energiemarkt tat sich am Freitag aber wenig. Die Internationale Energieagentur warnte, ein erneuter Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran könne die Bemühungen zum Wiederaufbau der erschöpften weltweiten Ölvorräte im weiteren Verlauf dieses Jahres gefährden. Dass beide Konfliktparteien trotz der jüngsten militärischen Eskalation Verhandlungsbereitschaft signalisierten, beruhigte die Anleger ein wenig.mit einem Kursplus von sechs Prozent auf.
Als Antreiber für die Titel des Social-Media-Riesen erwies sich ein positiver Bericht der Tech-Analysefirma SemiAnalysis über das KI-Computing-Geschäft vonAir Lines verloren knapp zwei Prozent. Sie hatten allerdings in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt. Die Fluggesellschaft trotzte mit einem besser als erwartet ausgefallenen Quartalsgewinn den in diesem Zeitraum deutlich gestiegenen Kerosinpreisen.
Zudem griff sie ihre vorübergehend ausgesetzte Jahresprognose für diese wichtige Ergebniskennziffer wieder auf.
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