Am Mittwoch soll im Fall der getöteten Ex-Miss-Schweiz Kandidatin das Urteil fallen – die «Eidgenössische Kommission dini Muetter» ruft dazu auf, aus Solidarität ein violettes Kleidungsstück zu tragen.
Menschenkette vor Gericht gegen «Diffamierung der Getöteten» Am Mittwoch soll im Fall der getöteten Ex-Miss-Schweiz Kandidatin das Urteil fallen – die «Eidgenössische Kommission dini Muetter» ruft dazu auf, aus Solidarität ein violettes Kleidungsstück zu tragen.
ruft zur nationalen Solidaritätsaktion «Farbe bekennen – Haltung zeigen» auf. Wie die Organisation in einer Mitteilung am Montag schreibt, ist Anlass dafür die bevorstehende Urteilsverkündung im Fall Binningen: Vor dem Strafgericht Basel-Landschaft steht ein Mann, der die Mutter seiner Kinder getötet haben soll. Die EKdM fordert alle Menschen in der Schweiz auf, am Mittwoch ein violettes Kleidungsstück zu tragen – als Zeichen gegen Femizide. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt.
Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen. Die EKdM und das Umfeld der Verstorbenen rufen zudem dazu auf, am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 8.30 Uhr friedlich vor dem Strafgericht in Muttenz präsent zu sein. Ausdrücklich werden dabei auch Männer zur Solidarität aufgefordert: «Besonders zählen wir auf die Unterstützung von Söhnen, Brüdern und Vätern.
»Die EKdM kritisiert das Vorgehen der Verteidigung im Prozess: Diese habe die Getötete diffamiert und die Tat als Notwehr dargestellt. Für die Organisation sendet das ein «verheerendes Signal» an Gewaltbetroffene. Laut EKdM steht der Fall Binningen stellvertretend für strukturelle Gewalt gegen Mütter in der Schweiz – auf wirtschaftlicher, rechtlicher und diskursiver Ebene.gespiegelt: Sie persönlich habe noch nie einen Fall erlebt, «in dem ein Beschuldigter über die Mittel für ein solch massives Verteidigerteam verfügte.
» Hofer spricht darin auch über das Vorgehen des Angeklagten, der jede Verantwortung von sich schiebe und «das Opfer nachträglich zur Täterin» mache.leitet seit Oktober 2025 das Newsdesk der Basler Zeitung. Zuvor war sie als Ressortleiterin von 20 Minuten für das Ressort Basel zuständig. Sie schloss ihren BA-Abschluss in Deutsch und Geschichte an der Universität Basel ab und arbeitet seit 2012 im Lokaljournalismus.
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