US-Präsident Joe Biden geht von Schäden im Umfang von schätzungsweise 50 Milliarden Dollar durch Hurrikan 'Milton' in Florida aus. Er griff zudem seinen Vorgänger Donald Trump für die Verbreitung von Desinformation über die Nothilfe für Hurrikanopfer an.
In Florida ist der Hurrikan «Milton» auf Land getroffen. Viele Menschen haben ihre Häuser verbarrikadiert. Dennoch gibt es bereits Todesopfer. Alle News dazu finden Sie hier.Hurrikan «Milton» hat im US-Staat Florida nach den Worten von Präsident Joe Biden Schäden im Umfang von schätzungsweise 50 Milliarden Dollar verursacht.
Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit «Milton» lag nach Zählungen mehrerer US-Medien am Freitag bei mehr als einem Dutzend, die Sender CBS und CNN berichteten unter Berufung auf verschiedene Behörden sogar über mindestens 16 Tote. Gouverneur Ron DeSantis sprach von mehr als 1.600 geretteten Personen. Rund 2,5 Millionen Menschen waren weiterhin ohne Strom. Die Suche nach weiteren Opfern und die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren.
Während die Aufräumarbeiten weitergingen, kehrte die Tourismusbranche in Florida bereits wieder zur Normalität zurück. Vergnügungsparks wie Walt Disney World, Universal Orlando und Seaworld wollten am Freitag wieder ihre Pforten für Besucher öffnen - nach einer Bewertung der Sturmschäden. Einen Tag zuvor hatte Feeding America auf Instagram eine Spende von Pop-Superstar Taylor Swift in Höhe von fünf Millionen US-Dollar mitgeteilt. Das Geld von Swift, Reynolds und Lively solle unter anderem in die Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser fliessen.Nach dem Durchzug von Hurrikan «Milton» sind im US-Bundesstaat Florida weiterhin mehrere Millionen Menschen ohne Strom.
Der riesige Sturm sorgt an Floridas Westküste für Überschwemmungen und produziert an der Ostküste Tornados. Kann sich Kamala Harris als Krisenmanagerin profilieren?US-Präsident Joe Biden hat angesichts der kursierenden Falschbehauptungen nach Hurrikan «Milton» spöttisch auf die Frage reagiert, ob er im Austausch mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump stehe.
Mayorkas sprach in diesem Kontext auch von Drohungen gegen Beamte der Katastrophenschutzbehörde Fema. «Wir erleben, dass auf Online-Plattformen schreckliche Hassrede aller Art verbreitet werden», sagte Mayorkas. «Diese beklagenswerten Äusserungen wirken sich auf das Leben der Menschen aus, und sie motivieren auch, Unheil anzurichten.
Besonders betroffen war ersten Berichten zufolge die Region südlich der Stadt Tampa an der Westküste, die bereits vor dem Eintreffen des Hurrikans als Hochrisikogebiet eingestuft worden war. In der Stadt St. Petersburg stellte die Stadt nach einem Wasserrohrbruch das Trinkwasser ab. Die Reparaturen sollten beginnen, sobald dies für die Arbeiter sicher sei. In St. Petersburg leben etwa 260'000 Menschen.
In der Wohnwagensiedlung seien etwa 200 Einsatzkräfte auf der Suche nach Menschen, die noch in der Anlage eingeschlossen seien. Der Tornado habe eine «Schneise der Verwüstung» hinterlassen, hiess es. Auch Hunderte Häuser seien in dem County etwa 150 Kilometer südöstlich von Orlando «völlig zerstört» worden.
Ein Tornado hat Teile des Ferienortes Fort Myers im Südwesten Floridas verwüstet. Videos aus dem Ort zeigen grosse Schäden.Monster-Hurrikan steuert auf Florida zu – Trump gefährdet Menschen mit Verschwörungstheorien Im südlichen Teil Floridas haben sich am Morgen gemäss dem Wetterdienst «Accuweather» zwei grosse Tornados gebildet.
Die Behörden versuchten, sie noch wegzuräumen, bevor «Milton» die losen Teile in Geschosse verwandeln kann. Gouverneur Ron DeSantis sagte, Florida habe mehr als 300 Kipplaster eingesetzt, die bereits 1300 Ladungen Schutt entfernt hätten. Der amerikanische Weather Channel zeigt mit einer neuartigen Technologie namens FloodFX, wie der Wasserpegel in Florida aussehen könnte, nachdem der Hurrikan auf Land getroffen ist.
«Helene» war vor knapp zwei Wochen auf Florida getroffen. Weit mehr als 200 Menschen kamen durch den Sturm ums Leben. Und der nächste Hurrikan ist schon da: «Milton» gilt ebenfalls als ein besonders starker Hurrikan. Solche mächtigen Wirbelstürme seien heutzutage in der Region rund zweieinhalbmal so wahrscheinlich wie in vorindustriellen Zeiten, heisst es in der Schnellanalyse der Wissenschaftler-Initiative World Weather Attribution.
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