Basler erinnern sich an Confiserie Schiesser: Anekdoten und Emotionen

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Basler erinnern sich an Confiserie Schiesser: Anekdoten und Emotionen
Confiserie Schiesser, Basel, Kindheitserinnerungen

Leserinnen und Leser teilen Kindheitserinnerungen an die Confiserie Schiesser in Basel. Viele verbinden mit dem Café am Marktplatz Wärme und Tradition.

Die Menschen in und um Basel erinnern sich an die Confiserie Schiesser und teilen ihre Anekdoten. Auch Hunderte Leserinnen und Leser der Basler Zeitung beteiligen sich an der Erinnerungskultur. Eine Auswahl ihrer Beiträge zeigt, wie tief die Confiserie Schiesser in der Basler Identität verwurzelt ist.

Kindheitserinnerungen an die Confiserie Schiesser

Viele verbinden mit der Confiserie Schiesser schöne Kindheitserinnerungen. Eine Frau schreibt unter einen Facebook-Beitrag der BaZ, dass ihre Grossmutter sich jeden Freitagmorgen mit einer Freundin auf einen Kaffee im Schiesser am Basler Marktplatz traf. Wenn sie früher Schulschluss hatte oder schulfrei hatte, fuhr sie mit dem Tram zum Marktplatz zu ihr. Dort bekam sie jedes Mal die beste Trinkschokolade. Für sie war die Confiserie Schiesser immer viel mehr als ein Café. Es war ein Ort voller Wärme, Geborgenheit und vertrauter Begegnungen. Dort spielte sich ein Stück ihrer Kindheit ab.

Jemand anderes erzählt, dass er als Kind nach Basel gekommen sei, um die Schweizer Grosseltern zu besuchen. Die Grosstante habe ihn immer mit zum Schiesser genommen, stets mit Hut und weissen Handschuhen gekleidet. Sein Bruder bestellte immer einen riesigen Coupe Glace mit Meringue, er selbst nahm immer Schokoladen- oder Karottenkuchen. Auch 40 Jahre später besuche sie die Confiserie noch immer, jetzt mit ihren betagten Eltern. Es sei ein Echo vergangener Zeiten und eine Verbindung zu Menschen und diesen Zeiten.

Ehemalige Mitarbeiterin und langjährige Gäste

Auf Instagram meldet sich eine ehemalige Mitarbeiterin unter einem Beitrag der BaZ. Sie habe vor 50 Jahren ihre Konditor-Confiseur-Lehre bei der Familie Schiesser angefangen und dann auch mit Bravour abgeschlossen. Sie sei immer noch stolz darauf und freue sich auf die Wiedereröffnung. Eine andere Frau fügt an, dass sie mit Schiesser aufgewachsen sei, ihre Mama habe im November 1973 dort angefangen zu arbeiten, zwanzig Jahre lang. So schöne Erinnerungen.

Eine Frau schreibt, dass sie seit Jahren in Spanien wohne, aber jedes Mal, wenn sie in Basel sei, sei Schiesser obligatorisch gewesen. Eine andere sagt, dass sie aus dem Jura komme und seit 50 Jahren hierhergekommen sei. Die beste Konditorei, die sie je kennen gelernt habe. Ein Zugezogener schreibt, dass er sich als Neu-Basler das Café als regelmässigen Hang-out auserwählt habe. Es erinnerte ihn an die grösseren, österreichischen Cafés seiner Studentenzeit.

Bedeutung der Confiserie Schiesser für Basel

Die Confiserie Schiesser am Basler Marktplatz ist seit Generationen ein Treffpunkt für Jung und Alt. Sie steht für Tradition, Handwerk und Geselligkeit. Die vielen Erinnerungen zeigen, wie sehr das Café das Leben der Menschen in Basel geprägt hat. Die Vorfreude auf die Wiedereröffnung ist gross, wie die Kommentare deutlich machen. Die Confiserie Schiesser bleibt ein wichtiger Teil der Basler Kultur und Geschichte.

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