Der Schweizer Bauernverband hat die Ja-Parole für den Ausbau des Autobahnnetzes gefasst und stösst dabei bei der Basis auf Unverständnis, heisst es in einer Mitteilung. Die Interessengemeinschaft «Natur statt Beton» empfiehlt ein Nein bei den Abstimmungen am 24. November.
Allein für den 8-Spur-Ausbau im bernischen Grauholz müssen gemäss Verein Spurwechsel insgesamt 31,9 Hektaren Land dauerhaft oder temporär erworben bzw. enteignet werden, davon 16 Hektaren in der Landwirtschaftszone.Sowohl der Schweizer Bauernverband wie auch der Berner Bauernverband haben sich für einen Ausbau des Schweizer Autobahnnetzes ausgesprochen und für die Abstimmung am 24. November die Ja-Parole gefasst.
«Jetzt sollen die Autobahnen ausgebaut werden und plötzlich ist der Verlust von wertvollen Landwirtschaftsflächen kein Thema mehr», erläutert Jenzer. Woher sollen Ersatzflächen kommen? Allein für den 8-Spur-Ausbau im bernischen Grauholz müssen gemäss Verein Spurwechsel insgesamt 31,9 Hektaren Land dauerhaft oder temporär erworben bzw. enteignet werden, davon 16 Hektaren in der Landwirtschaftszone.
«Realersatz bedeutet doch nichts anderes, als dass Bauer Meier von seinem Land an Bauer Müller abgibt», sagt Bauer Thomas Aeschlimann. Anders sei das gar nicht möglich, schliesslich stehe kein ungenutztes Kulturland als Ersatz zur Verfügung.