Der Baselbieter Finanzdirektor Lauber kündigt seinen Abgang an und überschattet Isi Reber an dessen letztem Amtstag. Die politische Lage in Liestal bleibt spannend.
Der Baselbiet er Finanzdirektor Lauber hat seinen Rücktritt angekündigt. Dies geschah ausgerechnet am letzten Amtstag von Isi Reber, dem er damit die Show stahl. Die politische Lage in Liestal ist derzeit besonders spannend, da niemand weiss, wer als nächstes wegbricht – ein Regierungsmitglied, ein Balken oder die Decke.
Rücktritt und politische Spannungen
Der Rücktritt von Finanzdirektor Lauber kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die politische Landschaft im Baselbiet ohnehin in Bewegung ist. Isi Reber, der sein Amt nach langjähriger Tätigkeit abgibt, rückt dadurch in den Hintergrund. Die Ankündigung Laubers wirft Fragen über die künftige Ausrichtung der Finanzpolitik auf.
Auch bei Kathrin Schweizer wächst die Lust, weniger zu arbeiten. Sie bleibe deshalb noch ein paar Jahre im Amt, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Dies deutet darauf hin, dass personelle Veränderungen in der Regierung nicht nur auf Lauber beschränkt bleiben könnten.
Kuriose Vorfälle in Basel
In Basel ist das Rathaus von akutem Amtsschimmel bedroht – nicht von einem Pilzbefall, sondern von der Bürokratie selbst. Die Brandschutzkontrolle hat die vielen herumliegenden Akten als brandgefährlich eingestuft. Ginge es nach Esther Cliquen-Keller, könnte der Grosse Rat nun nur noch in halber Besetzung tagen. Dies erscheint angesichts des Entscheids, keine Transparenz beim Standortfördertopf herzustellen, immer noch als etwas zu viel.
In der Regierung wiederum hätten – ganz nach grünliberalem Gusto – wochenweise die Linken und die Bürgerlichen das Sagen. Eric Sarasin dürfe derweil seine Brandreden gegen die EU nur noch im Freien halten. Diese Entwicklungen zeigen, wie angespannt die politische Atmosphäre derzeit ist.
FCB und Fussballpause
Politischen Zündstoff vermeiden möchte man auch beim FCB. Mit den Worten, er sei nicht politisch, er sei Serbe, stellte sich der neue Übungsleiter Slavisa Jokanovic vor. Damit hat er in einem Satz mehr Fragen aufgeworfen, als David Degen in einer ganzen Pressekonferenz beantworten kann. Das Team hat nun einige Tage Zeit, diese Taktik zu verstehen: Der FCB hat Länderspielpause.
Wie übrigens auch Granit Xhaka und Breel Embolo. Schöne Geste vom Schweizer Fussballverband: Für ihren Dispens mussten sie nicht einmal ein Arztzeugnis vorweisen. Federer oben ohne, Isaac Reber an der Buvette: Basel verliert den Kopf. Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass in der Region Basel sowohl politisch als auch sportlich viel in Bewegung ist.
Die politische Lage in Liestal bleibt angespannt, und es ist unklar, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden. Klar ist, dass der Rücktritt von Finanzdirektor Lauber und die damit verbundenen Veränderungen die politische Agenda bestimmen werden. Auch die kuriosen Vorfälle im Basler Rathaus und die Entwicklungen beim FCB tragen zur allgemeinen Spannung bei. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Überraschungen die kommenden Wochen bringen werden.
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