Baden verliert gegen Taverne spät noch alle Punkte nach starker erster Halbzeit

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Baden verliert gegen Taverne spät noch alle Punkte nach starker erster Halbzeit
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Nach einer starken ersten Halbzeit baut Baden deutlich ab. Die AC Taverne nutzt die Schlussphase und holt sich den Sieg spät.

Nach einer guten ersten Halbzeit lassen die Aargauer stark nach. Die AC Taverne dreht einen 0:2-Rückstand in einen Sieg. Die Enttäuschung sass tief. Bei Präsident Hermi Löhrli, Trainer Ivan Previtali, den Spielern, den Fans.

Da hatte der FC Baden gegen die AC Taverne sehr gut begonnen, führte nach etwas mehr als zehn Minuten durch Tore von Alessandro Barletta und Giovanni La Rocca mit 2:0. Und es boten sich weitere Chancen, um schon früh dasDoch Mitte der ersten Halbzeit kam der erste Schock. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld rutschte Simon Tschopp im Zweikampf mit seinem Gegenspieler aus, der brachte den Ball zum freistehenden Arthur Diniz und der erzielte den Anschlusstreffer.

Nach der Pause war es mit der Badener Herrlichkeit vorbei. Das Aufbauspiel klappte nicht mehr, viele Ballverluste brachten die Gäste in Position. Doch auch sie schlugen kein Kapital daraus. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware.

Auch als Endrit Ukshini nach der zweiten Gelben Karte vom Platz musste, wurden die Tessiner nicht viel gefährlicher. Und so schien es, als würde Baden den Vorsprung über die Zeit bringen. Bis die Nachspielzeit schon angebrochen war. Da bewies der Tessiner Routinier Jonathan Sabbatini seine Klasse, knallte den Ball von halbrechts ins Netz.

Doch das war noch nicht das Ende. Kurz nach Wiederanpfiff flog der Ball durch den Badener Strafraum, dort einem Spieler an die Hand. Den fälligen Penalty verwandelte Gabriele De Donno zum vielumjubelten Siegtreffer für Taverne. Stadion Esp, Dättwil.

– 567 Zuschauer. – SR: Auletta. – Tore: 6. Barletta 1:0. 12.

La Rocca 2:0. 22. Diniz 2:1. 93. Sabbatini 2:2. 95. De Donno 2:3.

Baden: Mitrev; Tschopp, Kalt, Isufi, Muff; Probst , Ukshini; La Rocca , Huruglica , Barletta ; Giampà . Bemerkungen. Baden ohne Zalokar, Capone.

Zeric . Senti, Ameti . Romano .

– Gelb-Rot: 74. Ukshini . – Gelb: 9. Huruglica. 38.

Bianchi. 47. Ukshini. 64. Vasil. 86. Bollati .

Eigentlich hatte Daniel Ineichen dem FC Baden zunächst abgesagt. Gut zwei Jahre später ist der 42-jährige Goalietrainer aus dem Stadion Esp kaum mehr wegzudenken. Über eine unerwartete Fussball-Liebe, lange Nächte im Stadion und den Wunsch, beim Aargauer Traditionsverein Spuren zu hinterlassen. Copyright © Aargauer Zeitung.

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