Ärztin geht in Pension und verschenkt 142 Ferientage an Kollegen

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Ärztin geht in Pension und verschenkt 142 Ferientage an Kollegen
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Marialuisa Ferramosca geht mit 67 in Pension und hat noch 142 Ferientage. Statt sie verfallen zu lassen, spendet sie die Tage an Kollegen in Notlagen.

Nach Jahrzehnten im italienischen Gesundheitswesen geht Marialuisa Ferramosca in Pension. 142 Ferientage hat die Ärztin noch übrig. Statt sie verfallen zu lassen, stellt sie die freie Zeit Kollegen in schwierigen Situationen zur Verfügung.

Über die Jahre hat die Ärztin 142 Ferientage angesammelt. Andere verabschieden sich mit einem Apéro oder ein paar Abschiedsworten. Marialuisa Ferramosca hinterlässt ihren Kollegen etwas anderes: 142 Ferientage. Die 67-Jährige leitet den medizinischen Notfalldienst SUEM 118 im italienischen Treviso und geht am 1.

Oktober in Pension. Über die Jahre haben sich bei ihr 142 nicht bezogene Ferientage angesammelt. Statt die Tage ungenutzt zu lassen, gibt sie diese an den sogenannten Solidaritätsfonds ihres Arbeitgebers weiter, wie « Aus diesem Fonds können Mitarbeitende zusätzliche freie Zeit erhalten, wenn sie sich in einer besonders schwierigen persönlichen oder familiären Situation befinden. Die gespendeten Tage könnten beispielsweise Kollegen zugutekommen, die ein krankes Kind oder einen anderen Angehörigen betreuen müssen.

Auch die Leitung des Gesundheitsbetriebs würdigt die Entscheidung. Generaldirektor Giancarlo Bizzarri dankte Ferramosca für ihre langjährige Arbeit und ausdrücklich auch für die zahlreichen Ferientage, die sie «zugunsten der Kollegen, die sie benötigen» im Solidaritätsfonds zurücklasse.arbeitet seit 1988 im öffentlichen Gesundheitswesen in Treviso. 1999 wechselte sie zum Notfalldienst SUEM 118, dessen Leitung sie im März 2020 mitten in der Corona-Pandemie übernahm. Seit Oktober 2021 führt sie den Dienst offiziell als Direktorin. Mit ihrer Pensionierung endet nun eine jahrzehntelange Karriere.

Die 142 Ferientage verschwinden dabei nicht einfach auf einem Konto – sondern können künftig Kollegen helfen, die gerade dringend mehr Zeit für ihre Familie oder eine persönliche Notlage benötigen.

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