Wagt Apple endlich den ernsthaften Einstieg ins Smarthome? Nach Jahren voller Frust über Homekit erwarten wir inzwischen keine Wunder mehr, aber doch schier Unmögliches. Wenn Apples Neuheit einfach vom ersten Tag an zuverlässig funktioniert, wäre ich glücklich wie ein Raum ohne Dach.
Hohe Erwartungen sind immer ein Problem, das hat zuletzt der neue Bundestrainer Jürgen Klopp bemerkt. Man meinte beinahe, er könne die Nationalelf mit Handauflegen quasi im Handumdrehen zurück in die Weltklasse führen, doch ach, es ist kompliziert.
Ich will hier aber nicht über die Erwartungen von Fußballfans sprechen, sondern über die von uns Macianern. , womöglich in zwei Versionen. Sogar ein Datum hat er genannt: 13. Oktober.
Falls nicht doch noch heute im Lauf des Spätnachmittags oder am kommenden Montag eine Einladung zu einem Special Event an die Presse geht, gehe ich davon aus, dass Apple in elf Tagen seine langerwartete Steuerzentrale für das smarte Heim per Pressemitteilung ankündigt. Das wäre also schon mal die erste Enttäuschung einer hohen Erwartung: kein Special Event mit fancy Motto, cooler Grafik und unvermeidlichen Livetickern.
Wenn nicht gar die Enttäuschung gigantisch wird und Gurman sowohl mit Datum und Inhalt der Vorstellung komplett daneben liegt. Das ist aber recht unwahrscheinlich. Aber eben genau diese lange Wartezeit könnte um den 13. Oktober herum zu wesentlicher Ernüchterung führen.
Denn das Wundergerät dürfte weit kleiner werden, als bisher spekuliert. Es sieht eher nach einem den Schreibtisch oder Nachttisch dominierenden Gerät aus und nicht nach einem raumfüllenden,schlechtesten Software, die das Unternehmen je produzierte: Homeund vermutlich verzeihe ich dem Apple Home-Hub auch seine Kinderkrankheiten nur schwer, sollte er real sein und in mein Heim einziehen. Ich erwarte aber einfach nur, dass er funktioniert. Dass mir Siri nicht bei neun von zehn Anfragen etwas sagt wie „Tut mir leid.
XYZ reagiert nicht. Ich kann im Internet für dich suchen und das auf dem iPhone zeigen.
“ Ich wünsche mir einfach nur, dass ich von einem beliebigen Apple-Gerät auf einen smarten Lautsprecher oder den Home-Hub Musik schicken kann, ohne dass ich erst mal die Homepods neu starten oder gar ihre Stereopaarung aufbrechen muss, wie neulich schon wieder geschehen. Und freilich fordere ich, dass er die Personen in meinem Haushalt bei der Gesichtserkennung wirklich streng voneinander trennt.
Der Sohn muss meine Mails nicht lesen und meine Nachrichten nicht empfangen, die Tochter sollte nicht in den Kalender der Mutter schauen. Wobei ich im letzteren Fall selbst die Erwartungen stark erhöhe. Noch sind Gesichtserkennung und Siri AI nur Gerüchte. Man sollte erst einmal sehen, was Apple wirklich verspricht, und dann überprüfen, was es hält.
Eine Erwartung der Kundschaft und Fangemeinde wird Apple nicht mehr los: Der neue Home-Hub soll endlich den ernsthaften Einstieg Apples in den Smarthome-Markt markieren, noch so ein Homekit-Desaster verzeiht keiner mehr. Hohe, womöglich zu hohe Erwartungen hatte die Nutzerschaft auch an die neuen iPhones und Apple Watches. Wobei man schon erwarten darf, dass ein neues iPhone für fast 1.500 Euro und eine fast 1.000 Euro kostende Uhr bereits am ersten Tag so funktionieren, wie sie sollten, und nicht aus unerklärlichen Gründen abstürzen oder neu starten. Gleichwohl: Es macht die Masse aus. Wir hatten bei unseren Tests keine der benannten Probleme gesehen, das beruhigt aber diejenigen Apple-Fans nicht, die zu Recht auf ihr neues Gerät zornig waren. Oder war es Angst, eine falsche Investition getätigt zu haben, die zu Zorn führte?
, was beruhigen sollte. Allein, die zornigen Posts sind in der Welt und wie wir in anderen Bereichen der veröffentlichten Meinung leider immer wieder sehen: a bisserl was bleibt immer hängen. . Dann kalibriere ich meine Erwartung neu und bei der Überprüfung der Realität lasse ich mir die notwendige Zeit.
Anhand der Prozessoren können wir recht genau prognostizieren, welche iPhones im nächsten Jahr das Update bekommen und welche nicht. Der September ist vorbei und hat jede Menge Neuerungen bei Apple gebracht. Im Oktober geht es aber munter weiter – was wir alles erwarten dürfen.iPhone 18 Pro und Pro Max kaufen: Wo Sie die Apple-Handys am schnellsten bekommen Apples neue Flaggschiffe iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sind offiziell im Handel verfügbar.
Bei diesen Händlern können Sie die Geräte direkt bestellen. Apple hat mit die meisten Lobbyisten nach Brüssel entsandtJeden Monat neu: die digitale Ausgabe der Macwelt mit den wichtigsten und interessantesten Fakten aus der Welt des angebissenen Apfels. Mit macOS 27 Golden Gate verlieren die letzten Intel-Macs die Verbundung zum aktuellen Betriebssystem. Damit endet eine Ära, die den Mac einst gerettet hat – und deren Ende heute erstaunlich wenig schmerzt.
Die KI-Branche warnt vor den Gefahren ihrer eigenen Schöpfungen und Apple schlägt einen komplett anderen Weg ein. Weniger Cloud, mehr lokale Rechenleistung und Datenschutz könnten sich am Ende als ziemlich kluge Strategie erweisen – vom iPhone bis zum Rechenzentrum. Zum Preis eines iPhones und eines iPad Minis verkauft Apple ab Oktober sein faltbares iPhone Duo. Ich frage mich: Wer braucht so ein Gerät?
– und komme zu überraschenden Antworten. Kaum sitzt John Ternus auf dem Chefsessel in Cupertino, kommen Zumutungen aus allen Richtungen: politischer Druck aus Washington, steigende Kosten und die offene Frage, ob Apple bei künstlicher Intelligenz endlich auf den richtigen Weg gefunden hat. Immerhin könnte ihm ein faltbares iPhone einen spektakulären Einstand bescheren. Der Personal Computer sollte uns einst vom Großrechner befreien.
Cloud und KI haben ihn längst wieder zum Terminal gemacht. Mit dem Mac Studio M5 Ultra dreht Apple die Geschichte jetzt ein weiteres Mal um: Die KI kommt nach Hause – sofern man sie sich leisten kann. Peter Müller ist Stellvertretender Chefredakteur der Macwelt, für die er seit 1998 arbeitet. Er kennt die Welt des angebissenen Apfels wie seine Westentasche und erklärt mit seiner langjährigen Expertise die Vorgänge in Cupertino.
Die Macs, mit denen er beruflich zu tun bekam, reichen von der 68K-Ära bis hin zu den allerneusten Apple-Silicon-Maschinen. In seiner wöchentlichen Kolumne begibt er sich tief in Apples Kernhaus.
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