Alvyn Sanches ist ein aufstrebender Fussballstar in der Schweizer Super League. Sein Talent und seine Leistungen haben ihn zum Top-Scorer gemacht. Er wird mit Xherdan Shaqiri verglichen und als potentieller Nachfolger für den erfahrenen Spieler angesehen. Seine familiäre Verbindung zu anderen Fussballstars wie Edimilson Fernandes und Gelson Fernandes sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie Alvyn Sanches begeistert die Super League . Seine Verwandten sind Schweizer Nationalspieler. Und doch könnte ihn Trainer Murat Yakin noch an Portugal verlieren.Ausgerechnet im direkten Aufeinandertreffen gehen sie leer aus. Just bei dieser Affiche, die als Generationenduell hätte verkauft werden können.
Aber als Xherdan Shaqiri beim 1:1 am Sonntag gegen Lausanne seine genialen Einfälle hat, wissen seine Mitspieler nichts Besseres zu tun, als im Offside zu stehen. Bei Alvyn Sanches ist es der VAR, der seine Arbeit zunichtemacht. So bleibt Shaqiri bei seinen 8 Toren und 11 Vorlagen stehen, was ihn zum Topskorer der Super League macht. Mit 10 Treffern und 4 Assists ist Sanches erster Verfolger. So die nackten Zahlen. Aber Zahlen werden den beiden nicht gerecht. Weil sich hinter den Ziffern erst das Spektakel verbirgt, das die Offensivspieler so besonders macht. Hier Shaqiris Zuckerpässchen aus dem Fussgelenk, da Sanches’ Dribblings in Räumen, die so eng sind, dass sie für die meisten Fussballer gar nicht erst existieren. Shaqiri hat den FCB wieder zum Leben erweckt. Und um Sanches ist in Lausanne eine Euphorie ausgebrochen wie lange nicht mehr um einen Fussballer. Shaqiri ist 33, Sanches gerade eben 22 geworden. Es mag eine Laune des Schicksals sein, ist der eine nach vielen Jahren im Ausland just auf diese Saison zurückgekehrt, in der der andere durchstartet. Aber das kann auch als fliessender Übergang betrachtet werden, vom einstigen Shootingstar des Schweizer Fussballs zum neuen. Lausannes Sportdirektor Stéphane Henchoz hat Sanches schon als den legitimen Nachfolger Shaqiris bezeichnet.Schon mit 16 wird Sanches in die erste Mannschaft von Lausanne-Sport befördert. Dort trifft er auf Christian Schneuwly, der sich da in der Endphase seiner Karriere befindet. Der Mittelfeldspieler stand bei YB, dem FC Zürich und dem FC Luzern unter Vertrag, er hat in all den Jahren viele Mitspieler erlebt, die als Talent galten. Ihm wird aber sofort klar: Dieser Teenager mit dem Wuschelkopf ist eine Ausnahmeerscheinung. Schneuwly erwähnt die technischen Fertigkeiten gepaart mit einer guten Portion Nonchalance. «Das gewisse Etwas», nennt er das und denkt an Sanches’ Tor kürzlich gegen Yverdon, als dieser mit einem blitzschnellen Doppelkontakt seinen Gegner stehen liess. «Sensationell», sagt Schneuwly. «So etwas kannst du nicht lernen.»An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Der 37-Jährige, der unter anderem YB-Nachwuchstrainer ist, hat Sanches als schüchtern erlebt. Aber sobald dieser den Ball berührt habe, habe er die Zurückhaltung abgelegt. «Bei den Profis angekommen, passen sich die Jungen oft an und achten darauf, so wenige Fehler wie möglich zu machen.» Sanches sei dagegen völlig unerschrocken gewesen und habe schon in den ersten Trainings versucht, die Mitspieler zu tunneln. Auch das hat Schneuwly imponiert.Gelson Fernandes ist im Stadion, als Sanches gegen Yverdon zu seinem Kunststück ansetzt. Der 38-Jährige, der mit seinem Siegestor gegen Spanien an der WM 2010 Schweizer Fussballgeschichte geschrieben hat und nun in der Fifa für die afrikanischen Verbände zuständig ist, ist der Cousin 2. Grades von Sanches. Und so etwas wie der Fürsprecher einer ganz besonderen Grossfamilie. Dazu gehören mit Ulisses Garcia und Edimilson Fernandes zwei aktuelle Schweizer Nationalspieler wie auch der frühere portugiesische Nationalspieler Manuel Fernandes und Cabral, der etliche Jahre beim FC Basel verbrachte. Die Aufzählung ist nicht komplett. Und mit Keyan Varela, der mit 18 bei Servette in der Super League zum Einsatz kommt, stösst ein weiteres Familienmitglied nach. «Unsere Mütter sind unglaublich!», ruft Gelson Fernandes in seiner unvergleichlichen Art und lacht herzhaft. «Sie haben so viele gute Fussballer produziert.» Und er erzählt dann, wie alle Frauen in der Familie seine Mutter gefragt hätten, als er mit 20 bei Manchester City unterschrieben hatte: «Was hast du deinem Sohn zu essen gegeben?» Sie alle stammen aus Assomada, einem kleinen Städtchen auf den Kapverdischen Inseln. Wie auch YB-Flügel Joël Monteiro, ein weiterer Schweizer Nationalspieler, der mit der in der Westschweiz assimilierten Familie zwar nicht verwandt, aber dennoch eng verbunden ist. Doch wer ist der Begabteste von ihnen allen? Noch ist Gelson Fernandes nicht bereit, Sanches vor seinem Cousin Edimilson Fernandes zu nennen, obwohl er den Lausanner für ein aussergewöhnliches Talent hält. Fernandes kennt Sanches von klein auf, aber er mischt sich nicht in dessen Karriereplanung ein. Auch nicht, wenn es darum geht, für welches Land er sich entscheiden sol
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