Auf Flügen der russischen Nationalairline nach Hongkong und Istanbul kam es zu Taschendiebstählen. Aeroflot reagiert mit neuen Sicherheitsansagen.
Alle, die in den letzten Jahren an Flughäfen unterwegs waren, kennen die automatische Durchsage. «Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt». Trotzdem werden Koffer und Taschen immer wieder herrenlos an Airports entdeckt. In den meisten Fällen ist der Grund harmlos: schusselige Reisende haben sie versehentlich stehengelassen.
Herrenlose herumstehende Gepäckstücke gelten jedoch generell als verdächtig – aus Gründen der Terrorabwehr. Der Bereich muss daher abgesperrt werden, Sprengstoffhunde müssen geholt werden. Der Polizeieinsatz ist teuer. Die Durchsage ist ein Weg, um diesen Situationen vorzubeugen.Ungewöhnlich ist der Sicherheitshinweis an Bord von Flugzeugen. Doch an Bord von Flügen von Aeroflot wird er neuerdings auf zwei Strecken zum Standard.
Zuvor wurden Reisenden Bargeld und persönliche Wertgegenstände entwendet, berichtet der russische Luftfahrtnachrichten-Kanal . Betroffen waren Flüge von Moskau nach Hongkong und Istanbul. Das Management der Fluggesellschaft hat ihr Kabinenpersonal angewiesen, auf den beiden Flügen die neue Ansage vorsorglich während des Steigflugs vorzulesen.Fluggesellschaften haften für Diebstahl, Beschädigung oder Verlust von Passagiergegenständen, die im Gepäckraum eines Flugzeugs aufgegeben werden. Für das Handgepäck ist jeder Passagier selbst verantwortlich.
Aeroflot steht mit dem Problem von klauenden Passagieren nicht allein da, aber meistens werden nicht die Mitreisenden beklaut, sondern die Fluggesellschaften. Dabei werden Decken, Kissen und Besteck nicht immer nur als Mitbringsel geklaut, sondern teilweise landet die Ware dann auch auf Online-Auktionshäusern.
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Geiselnehmer mit Axt hält Passagiere fest – Polizeieinsatz läuftWie Westschweizer Medien berichten, nahm ein Mann in einem Regionalzugs von Yverdon nach Sainte-Croix mehrere Passagiere als Geiseln.
Weiterlesen »
Mann schmuggelt sich an Bord eines Flugzeugs von British AirwaysAm Flughafen London-Heathrow hat sich ein Mann an Bord eines Fliegers von British Airways geschmuggelt. Das fiel erst in New York auf. Die US-Behörden sind perplex.
Weiterlesen »
A Brand New State of MindNeue Super-Luxus-Schiffe lässt die Genfer Grossreederei MSC für die verwöhnte Klientel vom Stapel. Wir sahen uns an Bord um.
Weiterlesen »
Nun streikt in Deutschland auch das Lufthansa-Personal: Mehr als tausend Flüge gestrichen. 100.000 Passagiere mussten umdisponieren. Auch die Schweiz ist betroffenNun werden auch die deutschen Flughäfen durchgeschüttelt: Denn das Lufthansa-Bodenpersonal streikt, nachdem die Gewerkschaft Verdi dazu aufgerufen hat. 27 Stunden sollen die Beschäftigten verschiedener Lufthansa-Firmen in München, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf und Hamburg ihre Arbeit ruhen lassen.
Weiterlesen »
Ein abgestürztes russisches Flugzeug und falsche Listen von angeblichen AbsturzopfernSeit Ende Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Alle Neuigkeiten und Reaktionen dazu erfahren Sie in unserem Newsblog.Beim Absturz eines Transportflugzeugs des russischen Militärs mit 65 ukrainischen Kriegsgefangenen an Bord sollen alle Insassen zu Tode gekommen sein. Beim Beschuss eines Marktes in der von russischen Truppen besetzten ostukrainischen Stadt Donezk sind nach örtlichen Behördenangaben mindestens 25 Menschen getötet worden. Die ukrainische Regierung ist im Gespräch mit Berlin über die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern. Deutschland lehnte eine Lieferung bisher ab, weil man befürchtet, die Ukraine könnte damit Ziele in Russland attackieren. Ein abgestürztes russisches Flugzeug und falsche Listen von angeblichen Absturzopfern – was bislang bekannt ist Russland verliert ein Transportflugzeug im Grenzraum zur Ukraine. Noch sind viele Fragen offen. Der Kreml konstruiert jedoch rasch eine ganz eigene Version der Geschehnisse
Weiterlesen »
Fondsmanager warnt vor möglicher Korrektur am AktienmarktLaut Fondsmanager Peter Bates von T. Rowe Price könnte sich bei schlechten Inflationszahlen eine zehnprozentige Korrektur am Aktienmarkt einstellen. Anleger können aber auch auf diesem Niveau Geld verdienen - zum Beispiel mit einer Schweizer Aktie.
Weiterlesen »