Adrian Bajrami kehrt zurück: Stolz auf Nati-Comeback und Wechsel zu SC Braga

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Adrian Bajrami kehrt zurück: Stolz auf Nati-Comeback und Wechsel zu SC Braga
Adrian Bajrami, Schweizer Nationalmannschaft, SC Braga

Adrian Bajrami blickt nach einem Jahr Abwesenheit stolz auf sein Comeback in die Schweizer Nationalmannschaft. Nach erfolgreichen Stationen bei Benfica, dem FC Luzern und jetzt SC Braga freut sich der 23-jährige Innenverteidiger auf die anstehenden Länderspiele gegen Nordmazedonien und Luzern.

«Extrem stolz»: Adrian Bajrami über seine Rückkehr in die Nati – nach einem Jahr Absenz. «Extrem stolz» – so beschreibt Adrian Bajrami sein Nati-Comeback nach dem Wechsel zu SC Braga.

Der Innenverteidiger aus Langenthal war zuvor bei Benfica und dem FC Luzern, bevor er nach Portugal zurückkehrte. Braga spielt im legendären Estádio Municipal de Braga, das direkt in einen ehemaligen Steinbruch gebaut wurde. Freiheit, Mut und Weitsicht – drei Eigenschaften, die in der Kunst symbolisch dem Adler zugeschrieben werden. Ein Tier, mit dem in der Vergangenheit immer wieder in Berührung kam.

Sei es im albanischen Wappen oder als Clubsymbol bei Benfica Lissabon. Beim portugiesischen Rekordmeister suchte er als Teenager das grosse Glück, schaffte über die Academy den Sprung ins B-Team, kam dann aber in der 1. Mannschaft kaum zu Einsätzen. Woraufhin er beim FC Luzern neuen Schwung holte.

Adrian Bajrami am Ball für den FC Luzern – die starke Saison in der Super League öffnete ihm die Tür zu SC Braga und zur Nati.

«Ich hatte letztes Jahr ein super Jahr in Luzern und habe mich in der Stadt überaus wohlgefühlt», schwärmt der 23-Jährige aus Langenthal. Nun kehrt er zurück – in den Kreis der Nationalmannschaft.

«Das macht mich extrem stolz. » Dass ihn die anstehenden Länderspiele ausgerechnet nach Luzern führen, sorgt für zusätzliche Vorfreude.

«Die Aufregung ist gross – meine Familie hat schon ganz viele Tickets bestellt. » Auch in Skopje am Samstag, wo die Nati zum Auftakt der Nations League auf Nordmazedonien trifft, die Heimat seiner Eltern. Freiheit, Mut und Weitsicht haben ihn diesen Sommer zurück in die sportliche Heimat geführt – diesmal zum SC Braga.

«Ich fühle mich in Portugal einfach wie zu Hause. Das Land, das Wetter und vor allem der brasilianisch-portugiesisch geprägte Fussball sagen mir extrem zu. » Der 23-jährige Berner, der fliessend Portugiesisch spricht, hat nach einigen Teileinsätzen für Braga zuletzt 90 Minuten durchgespielt und kann das erste Duell am 3. Dezember in Lissabon gegen Benfica kaum erwarten.

Bajrami im Einsatz für Braga gegen Austria Wiens Fischer – der Innenverteidiger überzeugte mit Präsenz und Leidenschaft in der Conference League. Angst vor den gegnerischen Fans?

«Nein, nein», sagt Bajrami mit einem Lächeln. «Ein Wechsel von Benfica in die Schweiz und zurück nach Portugal ist kein Problem. Nur bei einem Wechsel zu Sporting oder Porto wäre es komplizierter geworden. »In Braga bespielt Bajrami nun eine der faszinierendsten Kulissen des europäischen Fussballs: das legendäre Estádio Municipal de Braga, das direkt in einen ehemaligen Steinbruch hineingebaut wurde.

«Das Stadion ist wirklich sehr schön, direkt in die Felsen gebaut», beschreibt Bajrami die architektonische Perle. «Wenn man im Stadion steht, spürt man sofort die Wucht und diese ganz besondere Atmosphäre. » Das Estádio Municipal de Braga – direkt in den Fels eines ehemaligen Steinbruchs gebaut. Bajramis neue Wirkungsstätte zählt zu den aussergewöhnlichsten Arenen Europas.

Genau diese Wucht will er in Leistung ummünzen. Braga hat den Innenverteidiger vor allem wegen seiner Qualitäten am Ball verpflichtet. Als moderner Linksfuss verkörpert er genau das, was Trainer im zeitgemässen Fussball suchen: einen gepflegten, sauberen Spielaufbau von hinten heraus, gepaart mit hoher taktischer Intensität. Ich finde es super, er hat sich durch seine Leistungen in Portugal aufgedrängt.

Ich bin skeptisch, ob er die Lücke im Team wirklich füllen kann. Fussball interessiert mich generell nicht besonders. Auch in der Nati will Bajrami eine tragende Rolle einnehmen. In welcher Konstellation, ist noch unklar, zumal Trainer Murat Yakin nach dem Ausfall von«Ich will einfach mit positiver, neuer Energie», sagt Bajrami und fühlt sich vorerst auch in der Rolle des Reservisten beflügelt: mit Freiheit, Mut und Weitsicht.

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