Abschied von der «Chlefelibrügg»: Walperswilbrücke wird bis 2027 gesperrt

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Abschied von der «Chlefelibrügg»: Walperswilbrücke wird bis 2027 gesperrt
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Fast zwei Jahre lang ist die Brücke über den Hagneckkanal dicht – Fussgänger und Velofahrer haben keine Alternative.

«Chlefelibrügg» ab 28. September wegen Sanierungs­arbeiten gesperrt Die rund 150 Jahre alte Brücke über den Hagneckkanal wird umfassend saniert. Für Velofahrerinnen und Fussgänger gibt es während der Bauzeit keine alternative Querung.

Nicht von ungefähr nannte der Volksmund die Walperswilbrücke über den Hagneckkanal «Chlefelibrügg»: Mit der Sanierung des Bauwerks dürfte das Klappern der Gitterroste beim Befahren verstummen. Die Verbindung zwischen Walperswil und Siselen ist deshalb ab dem 28. September bis voraussichtlich Juni 2027 für den gesamten Verkehr gesperrt. Für den motorisierten Verkehr wird eine grossräumige Umfahrung signalisiert.

Für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie für den Veloverkehr steht während der Bauzeit keine alternative Querung zur Verfügung, wie die kantonale Bau- und Verkehrsdirektion am Donnerstag mitteilte. Das Brückenbauwerk gehört seit rund 150 Jahren zum Alltag der Menschen in der Region. Es dient Verkehr, Landwirtschaft und Freizeit. Nach vielen Jahrzehnten Betrieb sind verschiedene Instandsetzungsarbeiten notwendig geworden.

Die letzte grössere Erneuerung des Korrosionsschutzes erfolgte in den 1970er-Jahren. 2025 musste die Brücke kurzzeitig gesperrt werden, weil sich ein Gitterrost gelöst hatte. Die Fahrbahn auf der Brücke besteht aus Gittern. Diese klappern, wenn ein Auto darüberfährt. Im Volksmund wird das Bauwerk denn auch «Chlefelibrügg» genannt.

Das markante «Chlefele», also das Klappern und Scheppern, dürfte mit der Sanierung wohl verschwinden. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag. Nicht von ungefähr nannte der Volksmund die Walperswilbrücke über den Hagneckkanal «Chlefelibrügg»: Mit der Sanierung des Bauwerks dürfte das Klappern der Gitterroste beim Befahren verstummen.

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