Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat die Einigung mit den USA zur Beendigung des Kriegs infrage gestellt. Dies liegt daran, dass die USA und Israel Krieg im Iran führen und im Libanon die Kämpfe mit der Hizbollah weitergehen.
Abkommen zwischen den USA und Iran steht auf der Kippe. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat die Einigung mit den USA zur Beendigung des Krieg s infrage gestellt.
Dies liegt daran, dass die USA und Israel Krieg im Iran führen und im Libanon die Kämpfe mit der Hizbollah weitergehen. Der Iran hat mehrfach betont, dass ohne die Verwirklichung der Forderung nach einem Ende der militärischen Operationen an allen Fronten, auch im Libanon, der Iran nicht bereit sei, den weiteren diplomatischen Prozess fortzusetzen. Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben die Vorortgegend von Beirut angegriffen und dabei Ziele der militanten Hizbollah ins Visier genommen.
Laut Zivilschutz kamen dabei mindestens drei Menschen am Sonntag ums Leben. Sechs Verletzte seien aus den Trümmern gezogen worden. Über der libanesischen Hauptstadt war Rauch zu sehen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf Angriffe der Hizbollah auf den Norden Israels, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu mit.
Das Militär hatte zuvor gemeldet, die Hizbollah habe drei Geschosse auf den Norden des Landes abgefeuert. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AP vor Ort berichtete, dass bei den israelischen Angriffen in der Beiruter Vorortgegend ein fünfstöckiges Wohngebäude getroffen worden sei. Im Erdgeschoss befänden sich Geschäfte. Die zwei unteren Stockwerke wurden den Angaben zufolge am stärksten beschädigt.
"Israel wird keinen Beschuss seines Territoriums tolerieren", teilten Netanyahu und der israelische Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag mit. Als Israel vor einer Woche die Beiruter Vorortgegend angegriffen hatte, reagierte der Iran mit Angriffen auf Israel. Die iranische Regierung fordert, dass ein mögliches Waffenruheabkommen mit den USA auch ein Ende der israelischen Angriffe im Libanon bedeuten müsse. Der Iran ist der wichtigste Unterstützer der libanesischen Hizbollah.
Die Miliz hatte am 2. März Raketen auf Israel abgefeuert, nachdem Israel und die USA einen Krieg gegen den Iran begonnen hatten. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf teilte auf der Plattform X unter Verweis auf die israelischen Angriffe auf die Beiruter Vorortgegend mit, Amerika sei "entweder nicht gewillt, seinen Verpflichtungen nachzukommen, oder nicht dazu in der Lage". Er warnte, die Angriffe könnten die Endphase der Verhandlungen über ein Abkommen gefährden.
US-Präsident Donald Trump hatte Netanyahu aufgefordert, während der Verhandlungen auf Grossangriffe auf den Libanon zu verzichten. Netanyahu widersetzte sich ihm aber. Die libanesische Hisbollah-Miliz hat nach israelischen Angaben erneut den Norden Israels mit Sprengstoff-Drohnen angegriffen. Das israelische Militär teilte mit, es habe zwei Einschläge auf israelischem Gebiet nahe der Grenze zum Libanon gegeben.
Niemand sei verletzt worden. Zuvor hatten in mehreren Orten an der Nordgrenze Warnsirenen geheult. Das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete, eine Drohne sei im Bereich des Grenzorts Schlomi eingeschlagen. Von der Hisbollah gab es zunächst keine Reaktion.
Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich schrieb dazu in einem Post auf der Plattform X, der Angriff sei ein Test der "Dahija-Doktrin", die Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt habe. Dahija sind die Vororte Beiruts, die als Hochburg der proiranischen Hisbollah-Miliz gelten. Dort leben auch viele Zivilisten. Vor einer Woche hatte Israel die Vororte als Reaktion auf Hisbollah-Raketenfeuer auf den Norden des Landes angegriffen.
Daraufhin reagierte der Iran mit Raketenangriffen auf Israels Norden. Smotrich forderte von Netanjahu, "noch heute" Gebäude in Dahija zu zerstören.
"Wir befinden uns in entscheidenden Tagen für die Gestaltung der Region auf viele Jahre hinaus", schrieb der rechtsextreme Ministe
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