Die ersehnte Trendwende im Asset Management lässt weiter auf sich warten: Das Investmenthaus Vontobel verzeichnet auch nach neun Monaten Nettoneugeldabflüsse. Sie sind höher als erwartet.
Für die Geldabflüsse verantwortlich war einmal mehr die Asset-Management-Sparte.Die zunehmenden geopolitischen Risiken und die Verunsicherung an den Finanzmärkten machen Vontobel schwer zu schaffen: Auch im dritten Quartal hielten sich institutionelle Anleger mit Investitionen zurück.
Im Asset Management, dem immer noch wichtigsten Geschäftsbereich von Vontobel, gab es im Zeitraum von Juni bis Ende September Abflüsse von 2,4 Mrd. Fr. Damit summierten sich die Outflows auf Neunmonatssicht auf 5,4 Mrd. Fr. Das konnte auch das florierende Vermögensverwaltungsgeschäft nicht kompensieren. Die Zuflüsse lagen hier bei nur 3 Mrd. Fr. Folglich erlitt Vontobel insgesamt gesehen Nettoneugeldabflüsse in Höhe von 2,5 Mrd. Fr.
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