Das Unternehmen hat die Putzdrohnen für Arbeiten an schwer zugänglichen Gebäudeteilen beschafft. Sie sollen Arbeiter auf Hebebühnen und Baugerüsten ersetzen.
Die Reinigungsfirma Rohr AG aus Hausen hat sich zwei Putzdrohnen angeschafft. Damit lassen sich auch schwierig zu erreichende Teile eines Gebäudes leicht anfliegen und reinigen.
Ein riskanter Einsatz von Arbeitern auf Hebebühnen und Baugerüsten entfällt. Die Drohnen arbeiten mit Hochdruck-Düsensystem, spezieller Flüssigkeit und sparen Wasser sowie Chemie. Sie ermöglichen Arbeiten vom Boden aus. Dadurch entfällt das Risiko von Einsätzen auf Gerüsten oder Hebebühnen.
Drohnen gehört die Zukunft. Was noch vor gut zehn Jahren als Science-Fiction-Vision abgetan worden war, wird immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Drohnen, Nun kommen Drohnen auch beim Fensterputzen und der Reinigung von hohen, schwer zu erreichenden Fassaden zum Einsatz. Das grosse Reinigungsunternehmen Rohr AG, mit Sitz in Hausen und landesweit rund 800 Angestellten, setzt neu auf diese Technologie.
Beim Gebäude «Kubus» am Kantonsspital Baden wurde die Putzdrohne vorgestellt. Drei Jahre lang suchte das Unternehmen nach einer geeigneten Lösung. Vor einem Jahr fand es einen Hersteller, der eine solche Reinigungsdrohne samt Hochdruck-Düsensystem entsprechend den europäischen Anforderungen baut, wie die Verantwortlichen erklärten.aus Niederglatt ZH. Dies samt Wagen mit Heizanlage, die die spezielle Reinigungsflüssigkeit auf Temperatur bringt.
Die Flüssigkeit hinterlässt beim Putzen der Fassaden und Fenster keine Streifen. Durch gezielte Dosierung werden Wasser und Chemie gespart.
«Wir sind stolz, einer der ersten Besitzer einer Reinigungsdrohne in der Schweiz zu sein», sagte Patrick Dörge, Betriebsleiter der Rohr AG. 110'000 Franken habe die Anschaffung gekostet. In den letzten Monaten wurden vier Drohnenpiloten der Rohr AG ausgebildet. Diese dreitägige Schulung ist nötig für die Zulassung durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt. Die Drohne ist an einen Schlauch angeschlossen.
Die Flüssigkeit wird auf die Reinigungshöhe hinaufbefördert. Ein Wasserdruck von 3 bar soll bis in weite Flughöhen garantiert sein. Theoretisch kann die Drohne bis zu 120 Meter hoch fliegen. Für die Reinigungsarbeiten ist, auch aus Sicherheitsgründen, eine Höhe von höchstens 90 Metern vorgesehen.
Bis 60 Meter müssen zwei Piloten anwesend sein. Darüber braucht es drei. Wie Carmine Ciarmiello, Leiter Spezialreinigung bei der Rohr AG, an der Vorführung beim KSB erklärte, seien die Drohnen nicht als Ersatz, aber als sinnvolle Ergänzung zu den bisherigen Putzmodalitäten gedacht. Sie können insbesondere für Zwischenreinigungen eingesetzt werden.
Hauptgedanke hinter der Anschaffung seien nebst Effizienz- auch Sicherheitsaspekte gewesen: Um hohe Fassaden zu reinigen, benötigen Arbeiter eine Hebebühne oder ein Baugerüst. Drohnen hingegen ermöglichen Reinigungsarbeiten vom Boden aus und vermindern das Risiko von Arbeitsunfällen.
Zudem können mit den Drohnen Bereiche von Gebäudefassaden angeflogen werden, die sonst nur schwierig oder gar nicht zu erreichen wären. Sie eignen sich zum Beispiel für die Reinigung von Photovoltaikanlagen an grossen Industrie- und Gewerbebauten. Auch bei hohen Fassaden aus Glas oder Verputz sei ein Einsatz von Drohnen sicherer und effizienter.
Ohne Lärm und CO2 hoch in die Luft: Die erste vollkommen elektrische Hebebühne der Welt steht ab sofort im Aargau Statt laut und voller Abgase emissionsfrei und leise: Die Aargauer Reinigungsfirma Rohr AG gab die Herstellung des offenbar ersten, vollkommen elektrisch betriebenen Lastwagens mit Hebebühne in Auftrag. Am Donnerstag wurde er bei Coop in Schafisheim vorgestellt.1,7 Millionen für Polizeidrohnen: Aargauer Kantonspolizei will sie ab 2028 fliegen lassen Der Regierungsrat will 2027 rund 1,7 Millionen Franken in ein neues Drohnensystem der Kantonspolizei investieren.
Die Fluggeräte sollen Einsatzorte innert 15 Minuten erreichen – und bei Notrufen, Fahndungen und Vermisstensuchen helfen. Ein Bewohner dokumentiert zwei auffällige ferngesteuerte Fluggeräte über Elfingen und meldet seine Beobachtung. Der Vorfall wirft Fragen zum Umgang mit Drohnen auf. Copyright © Aargauer Zeitung.
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