Der Kanton Aargau hat nach zehn Jahren seine Gesamtverkehrsstrategie 'mobilitätAARGAU' überarbeitet und zur öffentlichen Anhörung freigegeben. Die Strategie legt fünf Hauptziele fest, darunter die engere Abstimmung von Siedlung und Verkehr sowie die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und des Umweltverbunds. Ein reiner Straßenausbau wird als unzureichend betrachtet, um die Klimaziele zu erreichen. Die Anhörung läuft bis Ende Januar 2027.
Nach zehn Jahren will der Aargauer Regierungsrat die Gesamtverkehrs-Strategie «mobilitätAARGAU» auf den neuesten Stand bringen. Er hat dazu das entsprechende Papier in die öffentliche Anhörung geschickt.
Der Aargauer Regierungsrat möchte sicherstellen, dass die «Mobilität auch in Zukunft funktioniert». Daher hat er die Gesamtverkehrs-Strategie aktualisiert. - Keystone/GAETAN BALLY Die bisherige Stossrichtung soll weiterhin gelten. Das Verkehrssystem müsse den Mobilitätsbedarf abdecken, dieAus der Strategie werden daraus fünf Hauptziele abgeleitet.
Unter anderem will der Kanton Siedlung und Verkehr enger aufeinander abstimmen. Zudem sollen der öffentliche Verkehr sowie der Fuss- und Veloverkehr gestärkt werden. Die kantonale Strategie gilt als Basis für Planungen im Mobilitätsbereich. Ein blosser Ausbau der Strassen und Schienen reiche in Zukunft nicht mehr aus.
Jeder Ausbau binde dauerhaft finanzielle Mittel für Betrieb und Unterhalt. Zudem verlange das Klimaziel «Netto-Null 2050» einen sparsameren Verbrauch vonDie aktualisierte Strategie sei in einem partizipativen Prozess erarbeitet worden. Dabei seien die vielfältigen Perspektiven aus Gemeinden, Verbänden, Unternehmen, Wissenschaft und Fachorganisationen einbezogen worden. Die öffentliche Anhörung der Gesamtverkehrs-Strategie dauert bis Ende Januar 2027.
Dann gehört der amtierende Bau- und Verkehrsdirektor Stephan Attiger jedoch nicht mehr der Kantonsregierung an: Er tritt per Ende Jahr zurück.
Verkehrspolitik Mobilitätsstrategie Kanton Aargau Klimaschutz Öffentliche Anhörung
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