80 Staaten, darunter Deutschland, haben bei den Vereinten Nationen sowohl die Angriffe des Irans in der Golfregion als auch die Angriffe der Huthi-Miliz auf der arabischen Halbinsel und am Roten Meer scharf verurteilt.
80 Staaten, darunter Deutschland, haben bei den Vereinten Nationen sowohl die Angriffe des Irans in der Golfregion als auch die Angriffe der Huthi-Miliz auf der arabischen Halbinsel und am Roten Meer scharf verurteilt.
In einer gemeinsamen Stellungnahme kritisierten sie den Iran für Angriffe auf Länder in der Region sowie die Bedrohung des internationalen Handels und der Energiesicherheit. Bundesaussenminister Johann Wadephul und die-Aussenbeauftragte Kaja Kallas traten in New York als Unterstützer der Erklärung auf, die der Aussenminister Bahrains, Abdullatif bin Raschid al-Sajani, dort verlas. Das iranische Vorgehen bedrohe die internationale Sicherheit sowie die freie Schifffahrt weiterhin. Die für den internationalen Ölhandel wichtige Strasse von Hormus müsse vollständig geöffnet werden, forderte er.
Auch die Entscheidung der proiranischen Huthi-Miliz, den Konflikt im Jemen wieder aufzunehmen, deren anhaltende Angriffe auf Saudi-Arabien sowie im Roten Meer verurteile man scharf, betonte Bahrains Aussenminister. Der Vorstoss der Huthi in Richtung der Meerenge Bab al-Mandab werde die Gefahren für die internationale maritime Sicherheit und den globalennoch verstärken. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hatte jüngst in einer Blitzoffensive die Westküste des Jemen eingenommen und sich damit Zugriff auf die wichtige Meerenge Bab al-Mandab am Eingang zum Roten Meer verschafft.
Saudi-Arabien ist seit der neuen Eskalation im Jemen-wieder unter Beschuss aus dem südlichen Nachbarland geraten. Die Bedeutung der Meerenge Bab al-Mandab ist durch die Krise an der Strasse von Hormus noch gestiegen. Die Strasse von Hormus ist seit Beginn des Iran-Kriegs nur noch stark eingeschränkt passierbar. Iran versucht, die Durchfahrt zu kontrollieren.
Nach zahlreichen Angriffen auf Handelsschiffe meiden viele Reedereien die Meerenge, während die Bemühungen um eine dauerhafte Regelung für die Schifffahrt bislang ohne Durchbruch geblieben sind.
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